Weizenkastenbrot (Stuten)

Ja ich gebe es zu: ich wollte tatsächlich bei einem ortsansässigen Bäcker einfach spontan einen Stuten kaufen. Ja haben wir, aber nur auf Vorbestellung wurde ich dann dort von der freundlichen Verlaufskraft informiert. Also habe ich mich entschlossen selbst zu backen. Basis hierfür war ein Rezept von Lutz Geißler aus dem Buch „Brotbackbuch Nr. 2“. Ich habe es allerdings dahingehend umgemodelt, daß ich einen Vorteig mit LM eingebaut habe, anstatt des Vorteiges mit wenig Hefe und einen Teil der Mehlmenge habe ich durch Manitobamehl ersetzt.

Herausgekommen sind 2 wunderbare Stuten perfekt zu einem leckeren Frühstück mit selbstgemachter Marmelade. Danke Lutz, für die Vorlage.

Weizenkastenbrot2

Ergibt 2 Brote mit ca. 800g Teigeinlage

Vorteig

  • 180 g Weizenmehl 1050
  • 180 g Wasser (lauwarm)
  • 50 g LM aus dem Kühlschrank

Alles glatt vermischen und 12 – 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig

  • gesamter Vorteig
  • 300 g Manitobamehl
  • 405 g Weizenmehl 1050
  • 380 g Wasser 20•
  • 6 g frische Hefe
  • 9 g Zucker oder flüssiger Gerstenmalzextrakt
  • 18 g Salz
  • 35 g Butter

Alle Zutaten in den Kessel geben und zunächst 5 Minuten langsam und dann nochmals 8 Minuten auf der schnelleren Stufe verkneten. Der Teig löst sich nicht vollständig vom Kessel.

Eine Kesselgare von 60 Minuten einlegen, dabei den Teig nach 30 Minuten im Kessel mit dem Teigschaber eine Runde dehnen und falten.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und in 2 gleiche Teile aufteilen. Behutsam rund und dann lang aufarbeiten und jeweils mit dem Schluß nach unten in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform für ein 1000 g Brot geben.

Bei Raumtemperatur für 75 Minuten zur Gare stellen.

Vor dem Einschießen einen geraden langen Schnitt in die Teigoberfläche machen und das Brot mit Schwaden für 50 Minuten ausbacken. Die letzten 10 Minuten die Stuten aus der Form lösen und frei geschoben zu Ende backen.

Backtemperatur:

Haushaltsbackofen: einschießen bei 250° fallend auf 200°

E-Steinbackofen vorheizen auf : O-Hitze 260° U-Hitze 180°

 

 

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Roggenvollkornschrotbrot mit Saaten

Pate für das Rezept stand ein Rezept von Lutz aus dem Buch „Brot backen in Perfektion mit Sauerteig“. Ich habe hier noch das Quellstück mit den Kernen eingebaut.

Durch Brühstück und Quellstück hat das Brot eine besonders gute Frischhaltung. Die Größe von grobem und feinem Schrot kann durchaus immer mal wieder variieren, dadurch erhält das Brot immer wieder eine andere Optik. Ich vermahle das Korn hierfür selbst und erhalte so frisches Schrot zum verbacken.

Dadurch das der Teig eine Konsistenz von Rührteig hat genügt es diesen einfach gut zu vermischen, es braucht dazu wirklich keine Küchenmaschine.

Roggenvollkornschrot-mit-Saaten1

Für 3 kg Brot = 2 Brote in der Form von 23 x 11 x 10 cm

Brühstück:

  • 150 g Roggenschrot, grob
  • 450 g kochendes Wasser
  • 35 g Salz

Für das Brühstück Roggenschrot und Salz mit dem kochenden Wasser übergießen und mit einem Schneebesen glatt verrühren. Auskühlen lassen bis es höchstens noch 36° C hat. Man kann es auch schon am Tag vorher zubereiten. Dann direkt auf der Oberfläche mit Klarsichtfolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Quellstück:

  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Kürbiskerne
  • 100 g Wasser

Für das Quellstück die Kerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten bis sie etwas Farbe bekommen haben. In eine Schüssel umfüllen und mit dem Wasser aufgießen. Abstehen lassen bis das Wasser aufgesogen wurde.

 

Hauptteig:

  • Quellstück
  • Brühstück
  • 800 g grober Roggenschrot
  • 245 g feiner Roggenschrot
  • 245 g feiner Dinkelschrot
  • 1040 g lauwarmes Wasser
  • 50 Sauerteig

Alles vermengen und 25 Minuten quellen lassen. Nochmals von Hand gut vermischen z.B. mit einer Teigkarte oder ähnlichem. Kneten ist nicht nötig.

Auf 2, mit Backpapier ausgekleidete oder ausgefettete, Formen verteilen, mit Wasser besprühen und glätten. Wer mag bestreut die Brote an der Oberfläche noch mit groben Haferflocken.

Abgedeckt, damit die Oberfläche nicht austrocknet, 24 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Dafür entweder in eine Tüte stecken oder eine Folie darüberlegen

Ofen auf 250° O/U-Hitze vorheizen und die Brote auf der untersten Schiene einschießen. Temperatur auf 200° runter schalten und 2 Stunden ausbacken. Gegen Ende ggf. aus der Form lösen und 20 Minuten ohne Form fertig backen.

Am besten frühestens am nächsten Tag anschneiden.

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Rhabarber Erdbeer Marmelade

Der Rhabarber wächst noch wie verrückt. Die Erdbeeren leider nicht. Aber glücklicherweise konnte ich ein paar wirklich schmackhafte Exemplare erstehen so nutze ich die Gelegenheit, um den Vorrat an Marmeladen mal wieder aufzufüllen.

Twist Off Gläser sind leider immer wieder in der Diskussion was die Beschichtungen mancher Deckel angeht und Kunstoffpartikelchen im Inhalt. Um dem ganzen aus dem Weg zu gehen bin ich auf die Weck / Rex Gläschen umgestiegen. Mit den Gummiringen gibt es keine Probleme und so fühle ich mich einfach besser dabei. Wenn ich mir schon die Mühe mache, um etwas Gutes auf den Tisch zu bringen so werde ich ganz gewiss bei der Verpackung keine Kompromisse eingehen.

In diesem Fall habe ich es mit 1:1 Gelierzucker gekocht und in die heißen peinlich sauberen Gläser abgefüllt und sofort mit Klammer etc. verschlossen. Die Klammern bleiben dran bis die Gläser komplett ausgekühlt sind.

Erdbeer-Rhabarber2

Einen Teil der Gläser habe ich darüber hinaus, wie empfohlen, nochmals bei 75° für 20 Minuten eingekocht. Das ist eigentlich nur für die Methoden mit 1:2 Gelierzucker empfohlen, aber ich wollte es einfach einmal ausprobieren.

Bei dem Gelierzucker mit reduziertem Zuckeranteil solltet ihr in jedem Fall auf Bio Ware zurückgreifen, weil ihr euch da einfach eine Menge chemische Helferlein im Zucker, insbesondere Konservierungsstoffe, erspart. Wofür man allerdings speziellen Gelierzucker für Beeren oder Erdbeeren braucht hat sich mir noch nicht erschlossen. Die Liste der Zusatzstoffe wird dadurch bestimmt nicht kürzer. Da kann man sich das kochen ja gleich sparen. Bei mir kommt nur rein was unbedingt nötig ist, den Rest überlasse ich gerne der Industrie.

 

So jetzt aber zum Rezept.

Diese Marmelade enthält eine Kombination von 75 % Rhabarber und 25 % Erdbeeren. Das ergänzt sich geschmacklich sehr schön.

Zutaten:

  • 750 g Rhabarber
  • 250 g Erdbeeren beides geputzt gewogen
  • 1000 g Gelierzucker 1 :1 oder 500 g Bio Gelierzucker 2:1
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Vanilleschote

Zunächst die Früchte zerkleinern und in einem Topf mit den restlichen Zutaten vermengen, Vanilleschote auskratzen und das Mark und die Schote dazugeben.

Über Nacht kühl stellen und durchziehen lassen.

Am nächsten Tag alles unter Rühren aufkochen bis zum ersten Aufwallen.

Anschließend für ca. 4 Minuten auf großer Flamme kochen. Den dabei entstehenden Schaum peinlich genau abschöpfen. Diesen kann man sammeln und dann sofort aufbrauchen. Wir essen das sehr gerne in Joghurt beispielsweise.

Die obligatorische Gelierprobe machen und bei positivem Verlauf in die sterilen Gläschen abfüllen. Da wir gerne feine Marmelade ohne Fruchtstückchen mögen, gehe ich vor dem Abfüllen noch einmal kurz mit dem Mixstab durch den Topf bis alles fein püriert ist.

Die Menge ergibt 4 – 5 Gläser a 280 ml.

Wir frühstücken gerne süßes Quarkbrot mit Marmelade und da dürfen dann ruhig mal bis zu 4 Sorten Marmelade auf den Tisch gebracht werden damit’s nicht langweilig wird, also muß da noch was kommen.

Rhabarber-Erdbeer-3

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Roggenmischbrot 60 40

Heute habe ich das Rezept für das 60/40er aus der „Brot“ Ausgabe 03/2018 ausprobiert. Das Rezept dazu wurde von tomthebaker veröffentlicht.

Den Champagnerroggen hatte ich zwar nicht da, aber es war noch T80 im Vorrat also habe ich es mit Roggenmehl 1150 und T 80 gebacken.

Bei der Umsetzung dieses Rezeptes habe ich mal wieder sehr bedauert, dass mein Steinbackofen nicht dazu taugt Brote mal eben spontan einzuschießen, wenn sie früher reif dafür sind. Ich hatte zwar schon damit gerechnet, dass die Stückgare auf Grund des schwülen Wetters und meines triebhaften Sauerteiges kürzer sein könnte als die 3 Stunden, welche im Rezept standen und mich auf 2 Stunden maximale Stückgare eingestellt. Aber die Teiglinge hatten bereits nach 1:30 eine totale Übergare und mussten dennoch noch 20 Minuten warten, bis der Ofen genügend abgestanden war. Ofentrieb daher absolut grenzwertig und aufgerissen ist es leider auch nicht so schön.

Es hat sich einmal mehr bewahrheitet, dass Rezepte wirklich nur Handreichungen sein können, weil die Bedingungen bei jedem unterschiedlich sind. Was mir an dem Rezept auch noch gefällt ist, dass Tom den Vorschlag einer langen Übernachtgare von 12 Stunden im Kühlschrank empfohlen hat. Auch das werde ich mal ausprobieren.

Ich werde dieses Rezept daher nochmals backen und den Ofen so vorheizen, dass ich notfalls bereits nach 1 Stunde einschießen kann oder die Gare über Nacht einbauen.

Die Menge habe ich auf 2 Brote a 1080 g Teigeinlage erhöht. Wie immer: wer nur ein Brot backen möchte einfach halbieren.

60-40er-1

Für 2 Brote a 1080g ergibt ausgebacken ca. 900g

Am Vortag

Sauerteig

  • 350 g Roggenvollkornmehl
  • 350 g Wasser 39°C
  • 30 g ASG

Glatt verrühren und bei Zimmertemperatur für 12 – 14 Stunden reifen lassen

 

Am Backtag

Hauptteig:

  • 730 g Sauerteig
  • 350 g Roggenmehl 1150
  • 470 g Weizenmehl T80 oder 1050
  • 24 g Salz
  • 560 g Wasser
  • 6 g frische Hefe

Alle Zutaten in der Küchenmaschine für 6 Minuten langsam mischen und dann noch 4 Minuten auf der schnelleren Stufe verkneten. Für 20 Minuten abgedeckt im Kessel ruhen lassen, in der Zeit einmal dehnen und falten

Aus dem Teig 2 gleich große Teiglinge abwiegen und behutsam rund aufarbeiten. Im bemehlten Gärkörbchen mit dem Schluss nach untenfür 1 bis 3 Stunden (siehe oben) bei Zimmertemperatur zur Gare stellen oder für 12 Stunden in den Kühlschrank verfrachten.

Mit dem Schluß nach oben in den vorgeheizten Ofen einschießen und für 50 – 60 Minuten kräftig ausbacken.

Ofentemperatur:

  • E-Steinbackofen: O-Hitze:280° U-Hitze:180°
  • Haushaltsbackofen: einschießen bei 250° und nach ca. 10 Minuten auf 230° zurückschalten und weitere 40 Minuten ausbacken.

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kleine Manitobabrote / Pane di pasta dura

Auf YouTube hatte ich hierzu ein Video gesehen und da war ich schon sehr interessiert solche kleinen Brote einmal nachzumachen. Dort wurde der Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine ausgerollt.

Das passende Rezept dazu fand ich denn bei Lutz auf dem Plötzblog. Erweitert habe ich die Menge und habe noch etwas von meinem gereiften LM direkt aus dem Kühlschrank hinzugegeben. Auch habe ich einen Teil des Mehles durch Weizenmehl 1050 ersetzt.

Pane-di-pasta-duro-2

Der Teig lässt sich wunderbar verarbeiten und klebt nicht. Die Brote sind eine wunderbar milde alternative zu einem Frühstücksbrötchen und schmecken ganz toll. Mit süßen Aufstrichen

Vorteig:

  • 200 g Manitobamehl (oder Weizenmehl 550)
  • 120 g Wasser
  • 0,3 g frische Hefe

Alles gut vermischen und bei Zimmertemperatur 15 – 18 Stunden reifen lassen.

Hauptteig:

  • 320 g Vorteig
  • 90 g LM (direkt aus dem Kühlschrank)
  • 200 g Weizenmehl 1050
  • 150 g Manitobamehl
  • 230 g Wasser
  • 40 g Öl (2/3 Sonne 1/3 Olive)
  • 10 g Frischhefe
  • 15 g Salz

Salz in dem Wasser auflösen, Öl und LM hinzufügen und etwas vermischen.

Alle weiteren Zutaten in den Kessel geben und zunächst 5 Minuten auf kleiner Stufe kneten. Danach nochmals für 8 – 10 Minuten auf der 2. Stufe auskneten.

60 Minuten Kesselgare

Den Teig nochmals kurz durchkneten und 6 Teiglinge abstechen.

Jeden Teigling flach und lang vom Körper weg ausrollen. Von hinten nach vorne mit etwas Spannung wieder aufrollen. Den Strang um 90° um die Längsachse gedreht nochmals ausrollen und wieder mit etwas Dehnung und Spannung zum Körper hin aufrollen.

Jetzt nochmals 45 Minuten gehen lassen.

Vor dem Einschießen der Länge nach bis zur Hälfte der Teigdicke einschneiden.

Im Backofen bei 250° fallend auf 200° für 30 Minuten backen

Im auf 280° O-Hitze 170° U-Hitze vorgeheizten E Steinbackofen ebenfalls 30 Minuten backen.

pane-di-pasta-duro1

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Mohnrodonkuchen

Ein wunderbar saftiger Rodonkuchen, der durch den Graumohn seinen speziellen Geschmack entwickelt und schön frisch bleibt. Funktioniert natürlich genauso gut mit Blaumohn. Der Graumohn ist in Deutschland oftmals schwer zu bekommen, daher importiere ich diesen gerne aus Österreich da ich finde, dass er einen feineren Geschmack hat.

Zutaten für die 20er Form:

  • 125 g Butter, zimmerwarm
  • 60 g Zucker
  • 1 El Vanillezucker (selbstgemacht)
  • Prise Salz
  • Abrieb einer Bio Zitrone
  • 2 Bio Eier
  • 125 g Graumohn, gemahlen
  • 200 g Weizenmehl 405
  • 8 g Weinsteinbackpulver
  • 2 El Inländerrum
  • Ca. 150 ml Milch

Wie immer: für die 26 er Form alles einfach verdoppeln

Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel vermischen, entweder sieben oder mit einem Schneebesen auflockern.

In einer Rührschüssel die Butter und den Zucker mit dem Schneebesen schaumig rühren bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.

Eier trennen. Eigelb mit der Buttermischung verrühren, Zitronenabrieb, Mohn und Rum dazugeben und glattrühren. Mehl und Milch abwechselnd unterheben. Die Eiweiße mit der Salzprise halbsteif schlagen und unter den Teig heben. Wenn nötig noch weitere Milch zur Masse geben der Teig sollte nicht zu trocken sein, da der Mohn noch nachzieht. Gleichmäßig in eine gut gefettete Rodonkuchen- oder Napfkuchenform einfüllen.

Entweder im Backofen oder im Airfryer ausbacken.

Im Airfryer die 20 er Form für 30 Minuten bei 160°

Im Backofen bei 160° Heißluft und 26 er Form ca. 45 Minuten

Die Stäbchenprobe nicht vergessen, wenn keine Teigreste mehr am Holzstäbchen hängen bleiben ist der Kuchen durchgebacken.

Mohnrodonkuchen

 

 

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Rustikale Mischbrötchen

Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten für meine Brötchen. Für dieses Rezept hier habe ich von meinem LM Vorrat und dem Sauerteig ASG Vorrat einfach etwas abgezweigt und mit den Bötchen verbacken. Der Geschmack ist ganz wundervoll geworden.

rustikale-Mischbroetchen

Zutaten für 10 – 11 Brötchen:

  • 200 g Ruchmehl Type 1600
  • 200 g Weizenmehl Type 1050
  • 50 g Roggenmehl 1150
  • 80 g LM, schon älter, nicht aufgefrischt
  • 50 g Roggen ASG
  • 12,5 g Gerstenmalzmehl, aktiv
  • 10 g frische Hefe
  • 11 g Salz
  • 10 g Butter
  • 270 – 300 g Wasser, lauwarm

 

Zubereitung:

Zunächst den LM mit dem Ruchmehl und 200 g Wasser verrühren und für 30. Minuten verquellen lassen.

Für den Teig den Vorteig und alle anderen Zutaten in den Kessel der Knetmaschine geben und 5 Minuten langsam und weitere 5 Minuten auf der zweiten Stufe auskneten. Der Teig löst sich vollständig vom Kessel.

Abgedeckt Eine Kesselgare von 45 Minuten einlegen.

Auf der bemehlten Arbeitsfläche Teiglinge zu 80 g abwiegen, rund schleifen oder falten und zehn Minuten entspannen lassen.

Nun die Teiglinge flachdrücken und beide Seiten zur Mitte einschlagen. Etwas lang rollen und mit dem Schluss nach unten in Bäckerleinen 45 Minuten gehen lassen.

Man kann die Teiglinge auch rund belassen und dann mit dem Stempel zu Sternsemmeln drücken. Klappt bei mir leider noch nicht so mit dem eindrücken obwohl ich schon bald an der anderen Seite wieder rauskomme.

Mit dem Schluss nach oben auf ein Backblech oder Dauerbackfolie legen, den Schluss einschneiden oder kurz einige Minuten aufreißen lassen und in den Ofen einschieben. 20 Minuten knusprig ausbacken.

Backtemperatur:

Elektro Steinbackofen: vorheizen auf Oberhitze 280 °C Unterhitze 180 °C

Haushaltsbackofen vorheizen auf 250 °C

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Griesspudding mit Rhabarberkompott

 

Griesspudding-mit-Rhabarberkompott

Heute mal wieder für die Süßschnuten und Rhabarberfans. Man muss den Rhabarber kochen so lang er da ist und heute mal als Begleitung für den Grießpudding. Den Grießpudding selbst zu kochen ist ja so einfach da mag man ja fast nicht darüber schreiben. Aber da man doch immer mehr zusehen muss wie Menschen den fertig kaufen ist es dringend nötig für das selber kochen ein Lanze zu brechen. Wieso tun sich manche Menschen diese chemisch aufbereitete Fertigpampe an? Wo es doch so schnell geht ein so viel besseres Produkt selbst zu kochen. Und billiger ist es darüber hinaus auch noch.

Zutaten für 4 Personen:

  • ½ l Milch
  • ½ Vanilleschote
  • 50 g Weichweizengrieß
  • 50 g Zucker
  • abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
  • 1 Eigelb
  • 1 Eiweiß

 

Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Milch mit dem Mark und der Vanilleschote zum Kochen bringen.

Währenddessen das Ei Trennen und das Eiweiß steif schlagen.

Den Grieß mit Zucker und Zitronenschale klümpchenfrei in die kochende Milch einrühren und noch eine Minute unter stetem rühren aufkochen.

Vom Feuer nehmen und zunächst zügig das Eigelb einrühren und danach den Eischnee unterheben.

In einer kalt ausgespülten Schüssel abfüllen und kühl stellen.

Wunderbar passt dazu ein frisch gekochtes Rhabarberkompott. Wie z.B.  dieses hier

 

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Rhabarberkompott

Hurra, der Rhabarber ist wieder da. Zeit für ein feines Kompott aus diesem Frühlingsgemüse. Der Zuckeranteil ist hier betont zurückhaltend da wir auch die feine Säure in Verbindung mit dem Aroma des Rosenmuskatellers sehr schätzen. Wer es gerne süßer mag muss hier dann noch etwas nachsüßen.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Rhabarber
  • 25 g Zucker
  • 25 Vanillezucker
  • 100 ml Rosenmuskateller oder Wasser
  • Saft einer halben Zitrone
  • ggf. etwas Speisestärke zum andicken

 

Rhabarber putzen. Hierfür die Blätter und den Stielansatz abschneiden. Bei dickeren älteren Stangen die Haut abziehen. Bei dünneren zarteren kann diese dran bleiben. Die Rhabarberstangen in 3 cm Stücke schneiden und mit dem Vanillezucker vermischt in einer Schüssel 10 Minuten marinieren lassen.

Den Zucker mit einem Esslöffel Wasser in einem Topf hellblond karamellisieren lassen. Das mit dem Wasser taugt mir besser beim karamellisieren, da ich finde es wird gleichmäßiger dadurch.

Sofort den Rhabarber hinzufügen und mit dem Wein / Wasser ablöschen. Auf mittlerer Hitze für ca. 5 Minuten auf Sicht weichkochen. Dabei nicht zuviel rühren damit der Rhabarber nicht so sehr zerfällt.

Wenn es zu flüssig sein sollte das Kompott mit wenig in Wasser angerührter Speisestärke binden.

Schmeckt wunderbar mit Vanillesauce oder Griessflammeri /-pudding.

Das Rezept dazu gibt es hier

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Brösli Spaghetti

Nudeln mit Butterbröseln sind eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen. Diese konnte es früher sowohl in süßer als auch in herzhafter Form gerne immer wieder geben. Hier einmal eine herzhafte Variante. Das Rezept im Original habe ich auf wildeisen.ch gefunden.

Breoslinudeln2

Für 2 Portionen:

  • 250 g Cherrytomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Tl getrockneter Oregano
  • 1- 2 Lauchzwiebeln
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

 

  • 200 g Spaghetti
  • 3 El Olivenöl
  • 30 g Butter
  • 40 g Panko Paniermehl oder selbst gemachte eher grobe Brösel

In einem großen Topf reichlich Wasser für die Spaghetti aufsetzen.

Die Cherrytomaten je nach Größe halbieren oder vierteln. In eine Schüssel geben. Die Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken oder mit etwas Salz auf dem Schneidebrett zerreiben. Mit dem zerriebenen Oregano zu den Tomaten geben, diese mit Salz und Pfeffer würzen und alles sorgfältig vermischen.

Das kochende Wasser kräftig salzen und die Spaghetti darin bissfest garen.

Inzwischen in einem kleinen Topf das Olivenöl erhitzen. Die Tomaten darin auf mittlerer Hitze 5 Minuten dünsten.

In einer Bratpfanne die Butter schmelzen. Das Paniermehl beifügen und unter gelegentlichem Wenden bei guter Mittelhitze knusprig goldbraun rösten.

Die Spaghetti abschütten und tropfnass in den Topf zurückgeben. Die Tomaten beifügen. Sorgfältig mischen. Zuletzt 2/3 der Knusperbrösel untermischen.

Die Spaghetti auf Tellern anrichten und mit den restlichen Bröseln bestreuen.

Dazu passt wunderbar ein grüner Salat mit einer schmackhaften Vinaigrette.

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