schnelles steirisches Landbrot

Das ist eine weitere Ableitung von dem schnellen französischen Landbrot, ohne Übernachtgare und lange Gehzeiten. Einfach mit dem LM und dem Roggensauerteig aus dem Kühlschrank. Hier habe ich zusätzlich Anteile von Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen für die Frischhaltung und als zusätzliche Geschmackskomponenten eingearbeitet.

Der Teig lässt sich auch durch Backanfänger wunderbar handhaben. Dieses Rezept ist eine Ableitung aus dem Buch „Brot, So backen unsere besten Bäcker“.

schnelles-steirisches-landbrot2

Nun aber zu dem Rezept

Zutaten für ein Brot mit einer Teigeinwaage von ca. 1200 g:

  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Kürbiskerne
  • 50 g Kürbiskern – Presskuchenmehl
  • 140 g Roggenmehl 1150
  • 390 g Weizenmehl D:1050/ Ö:1600/F:110
  • 400 – 420 g Wasser 35°
  • 17 g Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 20 g Bio Gerstenmalzmehl – oder flüssiges Gerstenmalzextrakt
  • 35 g Roggensauerteig ASG TA 200
  • 50 g LM TA 150

 

Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne in einer Pfanne trocken anrösten und mit etwas Wasser ablöschen. Abgedeckt abkühlen lassen. In einem Sieb abtropfen lassen. Übrig gebliebenes Wasser als Schüttwasser einsetzen.

Hefe in etwas von dem Schüttwasser auflösen und das Gerstenmalz dazu geben.

Roggensauerteig und LM im Kessel mit etwas Schüttwasser auflösen. Alle anderen Zutaten, außer dem restlichen Wasser, hinzufügen. Die aufgelöste Hefemischung ebenfalls dazugeben. Jetzt den Teig auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine für ca. 6 Minuten kneten, dabei nach und nach das restliche Wasser hinzufügen.

Nun nochmals ca. 8 Minuten auf der 2. Stufe auskneten.

Es sollte ein bindiger Teig entstehen. Er löst sich nicht vollständig vom Kessel. Die Oberfläche mit Mehl bestäuben.

Es schließt sich eine 45minütige Kesselgare bei guter Raumtemperatur an. Den Kessel hierbei abdecken.

Nach der Kesselgare den Teigling auf der Arbeitsfläche behutsam rund wirken und für ca. 45 Minuten in einem Gärkörbchen gehen lassen. Mit welcher Seite man den Teigling nach unten ins Körbchen gibt, ist vom persönlichen Geschmack abhängig. Ich mag es, wenn die Brote rustikal aufreißen, daher gebe ich den Teigling mit dem Schluß nach unten ins Körbchen.

Den Ofen rechtzeitig vorheizen.

E-Steinbackofen O-Hitze 280° U-Hitze 190° (nach aufheizen abschalten)

Haushaltsbackofen mit Backstein auf 250°

Das Brot auf den Einschießer stürzen und nach Geschmack einschneiden oder aufreißen lassen. Dann in den Ofen einschießen hierbei etwas Schwaden und für ca. 15 Minuten bei 250° anbacken. Danach kurz die Ofentür öffnen den Schwaden ablassen und die Temperatur auf 180° reduzieren und weiter 45 Minuten ausbacken. Die Gesamte Backzeit beträgt 45 – 60 Minuten. Danach sollte das Brot ausgebacken sein, Klopfprobe machen: Auf den Boden des Brotes klopfen, wenn es durchgebacken ist klingt es hohl.

Viel Spaß beim Nachbacken

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feiner Apfelkuchen

So da ist also unser am meisten gebackenes Kuchenrezept jetzt auch endlich verbloggt. Obwohl so ganz stimmt das auch nicht. Dieses Mal habe ich anstatt der guten Bio Butter einmal einen Versuch mit einem Bio Kokosöl gewagt. Es war einfach wunderbar dieser leichte Geschmack nach Kokos im Hintergrund, wird es sicherlich noch öfter geben.

Die Mengen sind mal wieder für die kleine 18 – 20 cm Springform ausgerechnet; für die 26 cm Form also nur verdoppeln dann passt alles.

apfelkuchen-fein-gefoehnt

Zutaten:

100 g Kokosöl, lauwarm

100 g Zucker

1 TL Vanillezucker, natürlich der selbstgemachte

1 Prise Salz

2 Eier, selbstverständlich von glücklichen Hühnern

Saft und Schale von einer ½ Bio-Zitrone, restlichen Saft einfrieren und restliche Zitronenschale in Zucker reiben zum aufheben.

200 g Mehl 405

8 g Backpulver

1 Apfel am besten Boskoop

Puderzucker zum bestäuben

 

Zunächst das Kokosöl mit dem Zucker und Salzprise so lange verrühren bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Dann nach und nach die Eier reinrühren. Mehl mit dem Backpulver vermischen und dazu sieben. Alles glatt vermengen. Den Teig in die gefettete Form einfüllen.

Apfel schälen, in Spalten schneiden, Kerngehäuse entfernen und auf der Oberseite leicht einritzen. Die Spalten rundum in den Teig drücken und sofort bei 160° für 30 Minuten in den Airfryer geben.

Die 26 er Form braucht im Backofen bei 160° Heißluft ca. 45 Minuten.

Den Kuchen sofort aus der Form lösen und auskühlen lassen.

Vor dem servieren mit Puderzucker bestäuben.

Viel Spaß beim nachbacken und guten Appetit.

 

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schnelles französisches Landbrot

Heute mal ein schnelles französisches Landbrot, ohne Übernachtgare und lange Gehzeiten. Einfach mit dem LM und dem Roggensauerteig aus dem Kühlschrank.Der Teig lässt sich auch für Backanfänger wunderbar handhaben. Dieses Rezept ist eine Ableitung aus dem Buch „Brot, So backen unsere besten Bäcker“.

schnelles-franz-landbrot

Manchmal muss es halt auch mal flott gehen, wenn kein Brot im Haus ist. Frei nach dem Motto:

 🍞 Hartes Brot ist nicht hart, kein Brot ist hart 🥖 

 

Nun aber zu dem Rezept.

Zutaten für ein Brot mit einer Teigeinwaage von ca. 1000 g:

  • 140 g Roggenmehl 1150
  • 390 g Weizenmehl D:1050/ Ö:1600/F:110
  • 400 – 420 g Wasser 35°
  • 15 g Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 20 g Bio Gerstenmalzmehl
  • 35 g Roggensauerteig ASG TA 200
  • 50 g LM TA 150

Die Hefe in etwas von dem Wasser auflösen und das Gerstenmalzmehl dazu geben. Roggensauerteig und LM im Kessel mit etwas Wasser auflösen. Alle anderen Zutaten, außer dem restlichen Wasser, hinzufügen. Die aufgelöste Hefemischung ebenfalls dazugeben. Jetzt den Teig auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine für ca. 6 Minuten kneten, dabei nach und nach das Wasser hinzufügen. Nun nochmals ca. 8 Minuten auf der 2. Stufe auskneten.

Es sollte ein bindiger Teig entstehen, der sich nicht vollständig vom Kessel löst. Die Oberfläche mit Mehl bestäuben.

Jetzt schließt sich eine 45minütige Kesselgare bei guter Raumtemperatur an. Den Kessel hierbei abdecken.

Nach der Teigruhe den Teigling auf der Arbeitsfläche rund wirken und für ca. 30 Minuten in einem Gärkörbchen gehen lassen. Mit welcher Seite man den Teigling nach unten ins Körbchen gibt, ist vom persönlichen Geschmack abhängig. Ich mag es, wenn die Brote rustikal aufreißen, daher gebe ich den Teigling mit dem Schluß nach unten ins Körbchen. Dieses Mal habe ich das Brot über Kreuz eingeschnitten, dann kommt das Brot mit dem Schluss nach oben ins Körbchen.

Den Ofen rechtzeitig vorheizen.

E-Steinbackofen O-Hitze 280° U-Hitze 190°

Haushaltsbackofen mit Backstein auf 250°

Das Brot auf den Einschießer stürzen und nach Geschmack einschneiden oder aufreißen lassen. Dann in den Ofen einschießen hierbei etwas Schwaden und

für ca 15 Minuten bei 250° anbacken. Danach kurz die Ofentür öffnen den Schwaden ablassen und die Temperatur auf 180° reduzieren und weiter 45 Minuten ausbacken. Die Gesamte Backzeit beträgt 45 – 60 Minuten. Danach sollte das Brot ausgebacken sein, Klopfprobe machen: Auf den Boden des Brotes klopfen, wenn es durchgebacken ist klingt es hohl.

Viel Spaß beim Nachbacken

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Rustikales Bauernbrot mit Schwarzroggen

Dieses Brot wandert bei mir immer wieder Mal in verschiedenen Abwandlungen in den Ofen. Heute mal mit Schwarzroggen-, Alpenroggen- und Weizenmehl aus Österreich von bongù.

Wie immer ist das Rezept für 2 Brote ausgelegt, weil das im Mono von Häussler so am besten funktioniert. Wer nur 1 Brot backen möchte einfach alle Zutaten halbieren. Bedingt durch das Schwarzroggenmehl und die anderen österreichischen Mehle benötigt der Teig wesentlich mehr Wasser als normal. Um dem Schwarzroggen die Möglichkeit zu geben gut zu verquellen, habe ich es in den Sauerteig mit eingearbeitet und dort den Wasseranteil stark erhöht. Es kann aber sicher noch mehr Wasser zum Teig gegeben werden, da werde ich mich jetzt nach und nach herantasten.

Rustikales-Bauernbrot-Schwarzroggen-Anschnitt

Gesamtzutaten:

  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 125 g Schwarzroggenmehl
  • 500 g Roggenmehl 960 / 1150
  • 375 g Weizenmehl 1050
  • 900 g Wasser
  • 37,5 g Anstellgut (ASG)
  • 23 g Salz
  • 4 g Hefe

Sauerteig:

  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 125 g Schwarzroggenmehl
  • 450 g Wasser, lauwarm
  • 37,5 g Anstellgut

Glatt verrühren und abgedeckt für 12 – 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Zutaten für den Hauptteig:

  • Sauerteig
  • 500 g Roggenmehl 960 / 1150
  • 375 g Weizenmehl 1050
  • 450 g Wasser
  • 24 g Salz
  • 4 g Hefe

 

Zunächst 2/3 des Wassers und die restlichen Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 2 Minuten auf 2. Stufe zu einem leicht klebenden Teig verarbeiten. Dabei nach und nach das restliche Wasser zufügen.

60 Minuten Kesselgare bei Raumtemperatur.

In 2 Teile a ca. 1000 – 1100g teilen und dann kurz zu runden Laiben aufarbeiten. Im Gärkörbchen für 45 – 60 Minuten bei Zimmertemperatur zur Gare stellen.

Im Haushaltsbackofen bei 250° O/U-Hitze fallend auf 220° für 60 Minuten mit Dampf ausbacken.

E – Steinbackofen vorheizen auf O-Hitze 280° U-Hitze 180°. Im ausgeschalteten Ofen ebenfalls für 60 Minuten ausbacken.

Wer rustikale Risse möchte mit Schluß nach oben, wer Netzstruktur möchte mit Schluß nach unten.

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Auffrischbrot , es ist nicht nur geklaut ;-)

Der LM wollte aufgefrischt werden und vom SauerteigASG wollte auch mal wieder was verbacken werden. Darüber hinaus sollte es auch noch schnell gehen ohne stundenlange Übernacht Gare. Also habe ich eine Anleihe beim Auffrischbrot vom Brotdoc gemacht.

Es ergibt ein kleines Brot von ca. 1000 g Teigeinwaage, welches ich im Topf gebacken habe.

Auffrischbrot

Gesamtzutaten:

  • 300 g Wasser (lauwarm)
  • 100 g LM TA 150
  • 100 g Sauerteig ASG TA 200
  • 75 g Roggenmehl 1150 oder Alpenroggen
  • 375 g Weizenmehl 1050
  • 10 g Salz
  • 5 g frische Hefe
  • 4 g Zucker

Alle Zutaten zusammen in den Kessel geben und für ca. 12 Minuten verkneten, 4 Minuten langsam 6- 8 Minuten am 2. Gang.

Abgedeckt eine Stunde reifen lassen.

Auf der bemehlten Arbeitsfläche behutsam rund aufarbeiten und in ein rundes Gärkörbchen geben, Schluß nach unten. Dort eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Den Backofen samt Topf rechtzeitig auf 250° O/U-Hitze vorheizen.

Das Brot in den Topf stürzen und mit Deckel für 10 Minuten auf 250° anbacken.

Dann die Temperatur auf 210° reduzieren und weitere 50 Minuten ausbacken. Gesamtbackzeit ca. 60 Minuten.

Wer das Brot freigeschoben backen möchte: mit viel Dampf in den auf 250° vorgeheizten Ofen einschießen und 60 Minuten backen. Temperatur nach Sicht auf 210° abfallen lassen.

Auffrischbrot-Anschnitt

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Frohe Weihnachten 2018

Allen Lesern, ihren Angehörigen und Freunden wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und und vor allem gesundes Jahr 2019.

Weihnachten2

In letzter Zeit ist es an dieser Stelle etwas ruhiger geworden. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen, die ich jetzt hier nicht alle näher erläutern möchte. Zum einen sind es gesundheitliche Ereignisse, welche mich dazu gebracht haben, darüber nachzudenken wofür man die Zeit die man im Leben zur Verfügung hat, denn am Besten einsetzt. Es gibt manchmal Ereignisse, die einen dazu bringen hierüber einfach mal für sich selbst intensiv nachzudenken wie es am Besten weiter gehen soll. Insbesondere dann, wenn einem vor Augen geführt wird, dass wir alle nicht unendlich viel davon zur Verfügung haben.

Dieser Blog bringt mir einerseits natürlich sehr viel Freude. Unbestreitbar ist aber, dass es andererseits seit dieser unsäglichen Datenschutzgrundverordnung durchaus nicht leichter geworden ist, den unbefangenen Austausch mit den Nutzern zu pflegen, die einem Blog folgen. Irgendwie hat man immer den Eindruck, ständig mit einem Bein im Gericht zu stehen und evtl. von irgendwelchen übel meinenden Abmahnanwälten verklagt zu werden, wenn man.B. eine Adresse erhebt um diesen Austausch zu pflegen. Es ist einfach zu kompliziert geworden um so unbefangen damit umzugehen, wie ich mir das wünschen würde. Den Austausch via Twitter und Facebook muss man leider durchaus auch sehr kritisch hinterfragen, da man sich nicht darauf verlassen kann, dass dort die Datenschutzbestimmungen korrekt eingehalten werden. Dies ist der Presse immer wieder zu entnehmen wenn z. B. Herr Z…berg mal wieder für Schlagzeilen sorgt.

Des weiteren wird einem als Blogger auch in diversen Facebook Gruppen das Leben nicht gerade leicht gemacht. In der einen Gruppe beklagt man sich darüber, dass Blogger Rezepte aus der Gruppe kopieren und selbst nutzen würden, obwohl Rezepte urheberrechtlich gar nicht schützbar sind. Bei der anderen Gruppe  fliegt man raus, sobald die Nutzer merken das hinter den Einträgen ein Blogger steht, bei einer anderen darf man dann zwar Einträge posten, soll aber am Besten noch die Vorschaubilder und den direkten Link entfernen. Kurzum jeder möchte von uns Bloggern partizipieren, aber viele möchten uns am Liebsten nicht haben, auch wenn man, so wie ich, bemüht ist, einen werbefreien Blog zu betreiben.

Ursprünglich habe ich diesen Blog ins Leben gerufen, weil ich meine Rezepte sammeln und einfach ganz unbefangen teilen wollte. Je mehr ich mich damit beschäftigte umso mehr wurde mir bewußt, wie Zeitaufwendig es ist ein Rezept zu erfassen und photografisch präsentabel aufzuarbeiten. Das ist ein Aspekt den man als Neueinsteiger durchaus unterschätzt. Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass ich durchaus jemand bin, der gerne wiederkehrende Dinge kocht und backt die uns gut gefallen haben. ich sehe mich nicht so kreativ, dass ich z. B. jedes Jahr zur Kürbiszeit neue Gerichte kreieren möchte oder jedesmal ein anderes Brot backen möchte. In dieser Hinsicht sind wir doch eher bodenständig.

Wenn dann noch zusätzliche Ereignisse zu verarbeiten sind, die mich dazu gebracht haben über dieses Leben und die für mich sinnvolle Nutzung der Zeit nachzudenken, dann komme ich zu dem Ergebnis, dass ich mich mit diesen gesetzlichen Widrigkeiten nicht ständig auseinander setzen möchte.

Kurzum: ich werde sicherlich weiterhin gelegentlich Posts, verfassen in der Hoffnung darauf, dass die Gesetzgeber und andere uns hier nicht noch weitere Schwierigkeiten machen werden.

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an alle, die mir mit ihrem Folgen ihre Aufmerksamkeit zuteil werden lassen.

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Birnenschokokuchen aus dem Airfryer

Auf der Suche nach einer neuen Kuchenidee für das Wochenende,  fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit hier schon einmal einen Schokofleckkuchen mit Birnen eingestellt habe. Damals mit Joghurt und aus dem Backofen. Dieses Mal habe ich den Kuchen mit Milch gebacken und v.a. im „Heißluftföhn“ in der kleinen 18 er Form. Das war sehr gut. Die Verbindung von Birnen und Schokolade ist ja ein Klassiker bspw. bei Birne Helene. So habe ich hier denn heute ein kleinen Rührkuchen mit Birnen und Kakaopulver in der Heißluftfritteuse gebacken.

BirnenSchokoFleckkuchen2

Uns hat er sehr gut gefallen, evtl. mögt ihr ja auch mal so etwas probieren. Geht natürlich auch in einer normal großen Form im Heißluftofen. Dann nur die Mengen verdoppeln und bei 160° Heißluft für ca. 45 Minuten backen.

Zutaten für eine kleine Springform von 18 – 20 cm:

  • 100 g Butter, zimmerwarm
  • 100 g Zucker
  • 1 El Vanillezucker, selbstgemacht alternativ: 1 Btl Bio Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 200 g Weizenmehl 405
  • 8 g Weinsteinbackpulver
  • Prise Salz
  • 2 – 3 El Milch
  • 2 Birnen

 

Die Butter mit dem Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine cremig rühren bis sie hell wird. Dann die Eier nach und nach unterrühren.

Das Mehl sieben oder mit einem Schneebesen auflockern und mit Salzprise und dem Backpulver vermischen.

Dieses Gemisch mit einem Spatel in die Zucker- Ei Masse einarbeiten, nur glatt unter arbeiten, hier muß nicht mehr viel gerührt werden. Wenn die Masse zu fest sein sollte nach Bedarf noch wenig Milch einrühren

Kakaopulver mit 1 – 2 El Milch glattrühren

1/3 der Masse auf dem Boden der gefetteten Springform verteilen, in die restlichen 2/3 das Kakaopulver einrühren.

Die Birnen schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Kreisförmig hochkant auf der Teigmasse verteilen. Mit der Kakaomasse auffüllen, auch zwischen die Spalten etwas Teig geben.

Bei 155°C für 35 – 45 Minuten in den Airfryer geben. Nach 35 Minuten mit der Stäbchenprobe kontrollieren ob der Kuchen bereits durchgebacken ist. Ansonsten noch weitere 10 Minuten auf Sicht backen.

10 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann aus der Form lösen und auf einem Rost komplett abkühlen lassen.

 

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Raclettekartöffelchen aus dem Crocky

Das ist ein wunderbares Gericht um übrig gebliebenen Raclette-Käse zu verarbeiten. Genauso gut kann man es aber auch einfach so einmal zwischendurch machen, ohne dass es vorher Raclette gab. Uns hat dazu ein wunderbarer Feldsalat mit einem Dressing aus Essig und Öl sehr gut geschmeckt, dieses darf ruhig etwas mehr Säure haben wegen des Käses.

Eine wichtige Anmerkung zu den Zutaten: Warum sollte man für dieses Gericht auf jeden Fall auf Bio Kartoffeln zurückgreifen? Bei dem Einkauf der Zutaten war ich auf der Suche nach den kleinen Kartöffelchen sogenannte „Drillinge“ auch in unserem Supermarkt. Bei der Durchsicht der Packungen fiel mir auf, dass diese z. Teil ganz klein mit dem Vermerk versehen sind „nach der Ernte behandelt“. Dies bedeutet, dass die Kartoffeln mit einem Mittel behandelt wurden, welches das auskeimen unterdrücken soll. Nur ist das oft so klein vermerkt, dass es schnell übersehen wird. Achtet mal darauf und ihr werdet staunen. Angeblich ist das natürlich mal wieder total ungefährlich für uns. Wer es glaubt. Bei geschälter Ware mag das ja evtl. so sein. Aber die Kartoffeln werden hier mit Schale verwendet und da ich meinem Körper so etwas nicht zumuten möchte, setzte ich hier auf jeden Fall Bio Kartoffeln ein.

Wobei ich ohnehin bei Kartoffeln die Ware vom heimischen Erzeuger aus der Nachbarschaft oder Bio bevorzuge, allein schon wegen des guten Geschmacks.

Raclettekartoeffelchen

Für 2 Personen im 1,5 Töpfchen

  • Etwas Butter
  • 600 g Kartöffelchen (Drillinge „Bio“)
  • 150 g Raclette Käse, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 100 g geräucherter Bauchspeck fein gewürfelt
  • 4 Frühlingszwiebeln oder 2 junge Lauchstangen in feinen Ringen geschnitten
  • Salz, und Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst den Einsatz des Slowcookers mit der Butter ausfetten.

Kartoffeln waschen und dabei gründlich abschrubben, sollten es größere sein diese ungeschält in handliche (mundgerechte) Stückchen schneiden. Das verkürzt entscheidend die Garzeit.

Tipp: Wer spät dran ist, gibt die Kartoffeln vorher bei 580 Watt für 5 Minuten in die Mikrowelle, das halbiert die Garzeit später im Crocky nahezu. Das ist natürlich nicht im Sinne des Crocky, aber Not macht erfinderisch 😉

Speck in einer Pfanne etwas auslassen, Lauch mit im Speckfett anschwitzen.

Kartoffeln und Knoblauch in den Crocky geben. Mit dem Käse und der Speckmasse vermischen. Sparsam salzen aber kräftig pfeffern.

Auf Stufe High für 3,5  – 4 Stunden garen bis die Kartoffeln weich sind. Zum Servieren noch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

Für Vegetarier kann der Speck durch Räuchertofu ersetzt werden.

Das war so schnell gegessen, dass ich gerade noch ein Foto schießen konnte.

 

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Adventsmuffins

Eine tolle Abwechslung anstatt der Plätzchen zum Adventkaffee einmal diese Adventsmuffins mit dem fruchtigen Geschmack der Trockenaprikosen. Am besten schmecken sie noch leicht lauwarm.

Adventsmuffins1

Zutaten:

  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 180 g getrocknete Bio Aprikosen (natürlich ungeschwefelt)
  • 120 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 80 g Milch
  • 25 g Honig
  • 8 g Weinsteinbackpulver
  • 2 Eier
  • Jeweils eine Messerspitze:
  • Zimt, Kardamom, Lebkuchengewürz

 

Puderzucker zur Deko

 

Die Butter zerlassen und kurz abkühlen lassen.

Die Aprikosen in feine Würfelchen schneiden.

Zucker, Mehl, Backpulver und Gewürze trocken miteinander vermischen. Aprikosen unterheben.

Eier in einer Schüssel verquirlen, die leicht abgekühlte Butter, Honig und Milch unterrühren. Diese Masse zügig ohne Klümpchen mit einem Löffel in die Mehlmischung einrühren.

Ein 12 er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und gleichmäßig befüllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200° Ober- /Unterhitze auf mittlerer Schiene für 20 Minuten ausbacken.

Die Muffins etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. Einfach himmlisch.

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Bratapfelmuffins

Der Winter ist ja jetzt doch noch gekommen. Also wurde es Zeit für Gebäck mit Bratapfel. Daher habe ich hier wunderbare Bratapfelmuffins gebacken. Natürlich ohne irgendwelche künstlichen Aromen, so schmeckt es doch am besten. Was uns da von der Industrie immer wieder aufgetischt wird als Bratapfel… hat doch mit dem Original wenig gemein.

Bratapfelmuffins

Zutaten:

  • 100 ml Apfelsaft oder alternativ: Inländerrum
  • 50 g Rosinen
  • 75 g Mandeln, grob gehackt
  • 2 Bio Äpfel, entkernt und fein gewürfelt (ca. 300g)
  • 150 g Bio Butter, weich
  • 100 g Zucker
  • 1 Tl Zimt
  • 1 El Vanillezucker, selbstgemacht oder 1 Tütchen Bio Vanillezucker
  • 2 Eier, zimmerwarm
  • 200 g Weizenmehl Type 405
  • 1 Tl Weinstein Backpulver
  • 150 ml Bio Milch
  • 1 Prise Salz

 

Rosinen über Nacht in Apfelsaft oder Rum einweichen.

In einer Pfanne 1 El Butter zerlassen. Darin die gehackten Mandeln und die Apfelwürfelchen goldbraun braten. Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.

Restliche Butter in einer Rührschüssel mit Zimt, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren.

Mehl mit dem Backpulver vermischt sieben oder mit einem Schneebesen auflockern und zur Butter Ei Masse einrühren. Die Milch schluckweise mit einarbeiten und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Rosinen in einem Sieb abtropfen lassen und mit Mandeln und Apfelwürfeln vorsichtig in den Teig einarbeiten.

Auf die Muffinförmchen gleichmäßig verteilen und für 30 Minuten bei 180° Ober/Unterhitze oder 160° Umluft backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen ob die Muffins ausgebacken sind. Wenn kein Teig dran hängenbleibt sind sie fertig. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker abstauben.

 

 

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