Kürbiskernaufstrich

Ein Klassiker auf der Karte jeder steirischen Buschenschank ist, neben vielen anderen guten Sachen, ein Kürbiskernaufstrich. Er ist wunderbar schnell und einfach zu machen. Da hat man dann immer ein bisschen Steiermark zur Jause, wo auch immer man sich gerade befindet.

Zutaten:

  • eine Handvoll Kürbiskerne
  • 3- 4 El steirisches Kürbiskernöl
  • 250 g Bio Magerquark oder Bio Frischkäse
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 – 2 El Bio Joghurt

Zunächst die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Danach im Multi nach Wunsch zerkleinern (oder mit dem Küchenmesser hacken) dabei einige Kerne zur Deko zurückhalten.

Die Knoblauchzehe putzen und fein schneiden. Mit etwas Salz bestreuen und mit dem Messerrücken auf dem Brett solange verstreichen bis sie glatt püriert ist.

Den Magerquark oder Frischkäse mit Kernöl und Knoblauch glatt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gemahlenen Kürbiskerne einarbeiten. Jetzt evtl. für eine bessere Streichfähigkeit noch etwas Joghurt dazu fügen und alles ein wenig im Kühlschrank durchziehen lassen.

Kuerbiskernaufstrich2

Dazu passt ein wunderbarer Bio Kornspitz oder ein selbst gebackenes Bauernbrot; einfaches kann so gut sein.

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Nougatcremebuchteln

Buchteln sind ja ein ganz wunderbares Kaffeegebäck. Man kann sie mit ganz vielen süßen Füllungen backen oder auch einfach nur so mit einer Vanillemilch genießen. Nachdem die liebe Sina mich drauf gebracht hat, habe ich uns heute diese Buchteln mit einer Fülle aus Nougatcreme gebacken. Allerdings habe ich dort mehr Hefe eingesetzt als sie, weil ich eine normale Teigführung erreichen wollte. Manchmal lässt der Hunger auf Süßes eben keine Zeit für eine stundenlange Teigführung. Die Nougat-Creme aus dem Glas die hier Verwendung fand ist natürlich Bio, im Gegensatz zu dieser ital. Nusspaste für den Massengeschmack auch ohne Palmöl und ohne Haselnüsse fragwürdiger Herkunft gemacht.

nougatbuchteln.jpg

Für die 20er Form im Airfryer (ergibt 9 Buchteln) benötigt man:

  • 100 ml lauwarme Milch
  • 20 g frische Hefe
  • 5 g Zucker
  • 250 g Weizenmehl 405 oder 550
  • 40 g zimmerwarme Butter
  • Saft und Schale einer ½ Bio Zitrone
  • 1 Bio Ei

Füllung:

  • Nougatcreme nach Geschmack
  • Flüssige Butter zum bepinseln

 

Die Hefe mit dem Zucker in der lauwarmen Milch auflösen und einige Minuten ruhen lassen bis es leicht blubbert.

Das Mehl in die Rührschüssel sieben, in die Mitte eine Kuhle drücken. Da hinein die Hefemilch schütten und bei Zimmertemperatur ca. 10 – 20 Minuten rasten lassen. Dann sollten sich auf der Oberfläche blasen gebildet haben.

Alle weiteren Zutaten hinzufügen und für ca. 10 Minuten mit der Maschine auf kleiner Stufe gut durchkneten.

Wiederum bei Raumtemperatur für ca. 20 Minuten ruhen lassen, bis sich das Teigvolumen ungefähr verdoppelt hat.

Den Teig jetzt auf der bemehlten Arbeitsfläche mit dem Rollholz ca. 1 -2 cm dick  rechteckig ausrollen und in 9 gleichmäßig große Quadrate aufteilen. Ich nehme dazu einfach ein Messer und schneide den Teig in 3 Streifen und diese in 3 Rechtecke.

Auf die Mitte jedes Rechteckes einen Klecks Nougatcreme geben und darüber rund zusammenfalten. Die Kugeln nebeneinander in die gut gefettete Backform setzen und nochmals 20 Minuten aufgehen lassen. Mit der Butter bepinseln und bei 160° für 25 Minuten im Airfryer backen.

Aus der Form stürzen und etwas auskühlen lassen. Am besten schmecken sie uns noch lauwarm.

Nougatbuchteln2

 

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Bergbauernmischbrot

Pate für dieses Brot stand ein Rezept von Christian Ofner. Welches ich allerdings noch weitreichend angepasst habe. Christian setzt in seinen Rezepten für meinen Geschmack zuviel Hefe und nur etwas fertigen bzw. wenig Sauerteig ein. Außerdem gibt es für den Sauerteig nicht ausreichend Zeit zu reifen. Hier kam, wie immer, ein Sauerteig zum Einsatz, den ich über Nacht bei Zimmertemperatur reifen lasse. So erzielt man auch eine bessere Frischhaltung, da das Mehl ausreichend Zeit bekommt zu verquellen. Insbesondere der Schwarzroggen schätzt das sehr. Die Hefe kann man evtl. sogar noch weiter reduzieren, müsste man austesten.

Ihr könnt entweder einen großen Laib a 1kg backen oder wie ich 3 kleinere a 750g.

Bergbauernmischbrot

Zutaten:

Für 1 Brot a 1000g (3 Brote a 750g)

  • 480 (1080) g Wasser
  • 35 (78) g Roggen ASG
  • 60 (135) g Roggenvollkornmehl
  • 50 (115) g Schwarzroggenmehl 2500
  • 330 (740) g Roggenmehl R960 T1150
  • 160 (360) g Weizenmehl W1600 T1050
  • 10 (23) g Gerstenmalzmehl
  • 10 (23) g Hefe
  • 12 (27) g Salz

 

Sauerteig:

  • 150 (340) g Roggenmehl
  • 60 (135) g Roggenvollkornmehl
  • 50 (115) g Schwarzroggenmehl
  • 35 (80) g Roggenanstellgut
  • 260 (590) g Wasser + 35 g

Hauptteig:

  • 555 (1260) g Sauerteig
  • 180 (400) g Roggenmehl
  • 160 (360) g Weizenmehl
  • 220 (490) g Wasser
  • 10 (23) g Gerstenmalzmehl
  • 10 (23) g Hefe
  • 12 (27) g Salz

Zutaten für den Sauerteig glatt verrühren und für 12 – 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Alle Zutaten in den Kessel geben, Hefe vorher in etwas Wasser auflösen, und dann 8 Minuten langsam, 2 Minuten intensiver kneten. Gesamt 10 Minuten
Teigruhe im Kessel nach dem Kneten: 30 Minuten bei Raumtemperatur

Nach Wunsch rund oder lang aufarbeiten und im Gärkörbchen abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen
Gehzeit: ca.  45 – 60 Minuten

Backzeit: Im Haushaltsofen: lt. Ofner (habe ich nicht probiert): 8 Minuten bei 250°C Heißluft, danach Backofentür kurz öffnen und weitere 47min bei 180°C, Gesamt 55min

Im E-Steinbackofen (wie bei mir): aufheizen auf O-Hitze 280° U-Hitze 180° Brot in den ausgeschalteten Ofen schieben und für 55 – 60 Minuten ausbacken.

 

Es geht nix über ein gescheites Brot. Viel Spaß beim nachbacken

 

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Bärlauchsaison ist eröffnet

Ja er ist wieder da. Der erste Bärlauch hat seine Blättchen ins freie geschoben. Da musste ich natürlich sofort etwas für ein wunderbares Essen einsammeln. Natürlich  nur ein wenig, soviel gab es ja noch nicht. Aber für eine schmackhafte frühlingsfrische Jause war es genau richtig.

Dazu braucht es nicht mehr als ein leckeres selbst gebackenes Brot, frische Bio Butter und drauf dann ein wenig Salz und reichlich Bärlauch.

So sieht Frühling aus. Weitere Bärlauchrezepte folgen hier dann noch unweigerlich 😉

sowas wie Bärlauchspatzen, Senf oder ähnliches schwebt mir da noch vor

Baerlauchbrot

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Brokkoli-Kernöl-Cremesuppe

Cremesuppen kann man ja eigentlich immer gerne essen. In Abwandlung meines Rezeptes für die Brokkolicremesuppe die ich hier schon verbloggt habe  heute einmal etwas mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl. Also quasi mit steirischem Einschlag und total vegetarisch. Die Bindung kommt hier allein aus dem Gemüse und dem Reismehl. Für das Reismehl einfach Reis ( ideal ist Vollkornreis aber parboiled geht auch) im Mixer fein mahlen. In ein Glas abgefüllt hat man immer mal was da, hält gefühlt ewig.

BrokkoliKuerbiskernoelcremesuppe

Für 2- 3 Portionen

  • 500 g Bio Brokkoli
  • 500 ml Brühe (Gemüse oder Huhn ist egal Hauptsache selbstgekocht und nicht diese unsägliche Fertigpulverbrühe)
  • 1 Zwiebel
  • 1 El Butter oder Rapsöl
  • 1 Stange vom Staudensellerie
  • Spritzer Zitronensaft nach Geschmack
  • 2 El Reismehl
  • Kürbiskernöl
  • Kürbiskerne
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss frisch gerieben
  • evtl. etwas Frischmilch

Zunächst den Brokkoli putzen, dabei die Röschen ablösen und den Stiel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Stiele auf einen Fall wegwerfen, da steckt soviel Geschmack drin. Staudensellerie ebenfalls putzen(sprich die Fäden abziehen) und kleinwürfelig schneiden.

Die Zwiebel schälen fein würfeln, zusammen mit dem Staudensellerie in dem Fett anschwitzen, mit dem Reismehl abstäuben. Die Brühe dazugeben ebenfalls den Brokkoli. Jetzt alles für ca. 10 Minuten weich kochen.

In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten und beiseite stellen.

Wenn der Brokkoli gar gekocht einige Röschen beiseite stellen für die Demo und als Einlage. Die restliche Suppe mit dem Zauberstab fein pürieren, jetzt ggf. noch etwas Milch einarbeiten wenn die Suppe zu dickflüssig geworden sein sollte. Mit Salz,Pfeffer; Muskat und Zitronensaft abschmecken.

Auf die Teller verteilen, als Einlage Brokkoliröschen und Kürbiskerne hinzugeben. Mit einem Strahl Kernöl obenauf abrunden und genießen.

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Birnenmuffins aus dem Föhn

Muffins kann man ja immer mal schnell machen, insbesondere in dem Heißluftföhn. Wenn man da diese Silikonmuffinförmchen hat stellt man die einfach in den Korb und ab geht die Post, äh der Föhn. Bei mir passen 9 Stück von meiner Größe in den XXL Korb.

Birnenmuffins

Das Rezept dazu habe ich für euch hier:

ergibt 6 – 9 Muffins je nach Größe der Förmchen

  • 150 g Mehl 405 oder 550
  • 8 g Weinsteinbackpulver
  • Prise Salz
  • 80 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Tl Vanillezucker (selbstgemacht)
  • 2 Eier (Bio, Größe M)
  • 1 Bio Zitrone (Saft und Schale)
  • 2 El Joghurt
  • 1- 2 El Milch
  • 1 Birne

 

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Die Eier einarbeiten und das gesiebte und mit dem Backpulver gemischte Mehl einarbeiten. Die abgeriebene Zitronenschale hinzufügen, ebenso den Joghurt und alles glatt rühren.

Die Zitrone auspressen und den Saft in eine Schüssel geben. Birne schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfelchen schneiden. Mit dem Zitronensaft marinieren und unter den Teig heben.

In die Muffinförmchen füllen und goldbraun ausbacken.

Im Airfryer bei 160° für 25 Minuten

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schnelles steirisches Landbrot

Das ist eine weitere Ableitung von dem schnellen französischen Landbrot, ohne Übernachtgare und lange Gehzeiten. Einfach mit dem LM und dem Roggensauerteig aus dem Kühlschrank. Hier habe ich zusätzlich Anteile von Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen für die Frischhaltung und als zusätzliche Geschmackskomponenten eingearbeitet.

Der Teig lässt sich auch durch Backanfänger wunderbar handhaben. Dieses Rezept ist eine Ableitung aus dem Buch „Brot, So backen unsere besten Bäcker“.

schnelles-steirisches-landbrot2

Nun aber zu dem Rezept

Zutaten für ein Brot mit einer Teigeinwaage von ca. 1200 g:

  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Kürbiskerne
  • 50 g Kürbiskern – Presskuchenmehl
  • 140 g Roggenmehl 1150
  • 390 g Weizenmehl D:1050/ Ö:1600/F:110
  • 400 – 420 g Wasser 35°
  • 17 g Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 20 g Bio Gerstenmalzmehl – oder flüssiges Gerstenmalzextrakt
  • 35 g Roggensauerteig ASG TA 200
  • 50 g LM TA 150

 

Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne in einer Pfanne trocken anrösten und mit etwas Wasser ablöschen. Abgedeckt abkühlen lassen. In einem Sieb abtropfen lassen. Übrig gebliebenes Wasser als Schüttwasser einsetzen.

Hefe in etwas von dem Schüttwasser auflösen und das Gerstenmalz dazu geben.

Roggensauerteig und LM im Kessel mit etwas Schüttwasser auflösen. Alle anderen Zutaten, außer dem restlichen Wasser, hinzufügen. Die aufgelöste Hefemischung ebenfalls dazugeben. Jetzt den Teig auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine für ca. 6 Minuten kneten, dabei nach und nach das restliche Wasser hinzufügen.

Nun nochmals ca. 8 Minuten auf der 2. Stufe auskneten.

Es sollte ein bindiger Teig entstehen. Er löst sich nicht vollständig vom Kessel. Die Oberfläche mit Mehl bestäuben.

Es schließt sich eine 45minütige Kesselgare bei guter Raumtemperatur an. Den Kessel hierbei abdecken.

Nach der Kesselgare den Teigling auf der Arbeitsfläche behutsam rund wirken und für ca. 45 Minuten in einem Gärkörbchen gehen lassen. Mit welcher Seite man den Teigling nach unten ins Körbchen gibt, ist vom persönlichen Geschmack abhängig. Ich mag es, wenn die Brote rustikal aufreißen, daher gebe ich den Teigling mit dem Schluß nach unten ins Körbchen.

Den Ofen rechtzeitig vorheizen.

E-Steinbackofen O-Hitze 280° U-Hitze 190° (nach aufheizen abschalten)

Haushaltsbackofen mit Backstein auf 250°

Das Brot auf den Einschießer stürzen und nach Geschmack einschneiden oder aufreißen lassen. Dann in den Ofen einschießen hierbei etwas Schwaden und für ca. 15 Minuten bei 250° anbacken. Danach kurz die Ofentür öffnen den Schwaden ablassen und die Temperatur auf 180° reduzieren und weiter 45 Minuten ausbacken. Die Gesamte Backzeit beträgt 45 – 60 Minuten. Danach sollte das Brot ausgebacken sein, Klopfprobe machen: Auf den Boden des Brotes klopfen, wenn es durchgebacken ist klingt es hohl.

Viel Spaß beim Nachbacken

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feiner Apfelkuchen

So da ist also unser am meisten gebackenes Kuchenrezept jetzt auch endlich verbloggt. Obwohl so ganz stimmt das auch nicht. Dieses Mal habe ich anstatt der guten Bio Butter einmal einen Versuch mit einem Bio Kokosöl gewagt. Es war einfach wunderbar dieser leichte Geschmack nach Kokos im Hintergrund, wird es sicherlich noch öfter geben.

Die Mengen sind mal wieder für die kleine 18 – 20 cm Springform ausgerechnet; für die 26 cm Form also nur verdoppeln dann passt alles.

apfelkuchen-fein-gefoehnt

Zutaten:

100 g Kokosöl, lauwarm

100 g Zucker

1 TL Vanillezucker, natürlich der selbstgemachte

1 Prise Salz

2 Eier, selbstverständlich von glücklichen Hühnern

Saft und Schale von einer ½ Bio-Zitrone, restlichen Saft einfrieren und restliche Zitronenschale in Zucker reiben zum aufheben.

200 g Mehl 405

8 g Backpulver

1 Apfel am besten Boskoop

Puderzucker zum bestäuben

 

Zunächst das Kokosöl mit dem Zucker und Salzprise so lange verrühren bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Dann nach und nach die Eier reinrühren. Mehl mit dem Backpulver vermischen und dazu sieben. Alles glatt vermengen. Den Teig in die gefettete Form einfüllen.

Apfel schälen, in Spalten schneiden, Kerngehäuse entfernen und auf der Oberseite leicht einritzen. Die Spalten rundum in den Teig drücken und sofort bei 160° für 30 Minuten in den Airfryer geben.

Die 26 er Form braucht im Backofen bei 160° Heißluft ca. 45 Minuten.

Den Kuchen sofort aus der Form lösen und auskühlen lassen.

Vor dem servieren mit Puderzucker bestäuben.

Viel Spaß beim nachbacken und guten Appetit.

 

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schnelles französisches Landbrot

Heute mal ein schnelles französisches Landbrot, ohne Übernachtgare und lange Gehzeiten. Einfach mit dem LM und dem Roggensauerteig aus dem Kühlschrank.Der Teig lässt sich auch für Backanfänger wunderbar handhaben. Dieses Rezept ist eine Ableitung aus dem Buch „Brot, So backen unsere besten Bäcker“.

schnelles-franz-landbrot

Manchmal muss es halt auch mal flott gehen, wenn kein Brot im Haus ist. Frei nach dem Motto:

 🍞 Hartes Brot ist nicht hart, kein Brot ist hart 🥖 

 

Nun aber zu dem Rezept.

Zutaten für ein Brot mit einer Teigeinwaage von ca. 1000 g:

  • 140 g Roggenmehl 1150
  • 390 g Weizenmehl D:1050/ Ö:1600/F:110
  • 400 – 420 g Wasser 35°
  • 15 g Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 20 g Bio Gerstenmalzmehl
  • 35 g Roggensauerteig ASG TA 200
  • 50 g LM TA 150

Die Hefe in etwas von dem Wasser auflösen und das Gerstenmalzmehl dazu geben. Roggensauerteig und LM im Kessel mit etwas Wasser auflösen. Alle anderen Zutaten, außer dem restlichen Wasser, hinzufügen. Die aufgelöste Hefemischung ebenfalls dazugeben. Jetzt den Teig auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine für ca. 6 Minuten kneten, dabei nach und nach das Wasser hinzufügen. Nun nochmals ca. 8 Minuten auf der 2. Stufe auskneten.

Es sollte ein bindiger Teig entstehen, der sich nicht vollständig vom Kessel löst. Die Oberfläche mit Mehl bestäuben.

Jetzt schließt sich eine 45minütige Kesselgare bei guter Raumtemperatur an. Den Kessel hierbei abdecken.

Nach der Teigruhe den Teigling auf der Arbeitsfläche rund wirken und für ca. 30 Minuten in einem Gärkörbchen gehen lassen. Mit welcher Seite man den Teigling nach unten ins Körbchen gibt, ist vom persönlichen Geschmack abhängig. Ich mag es, wenn die Brote rustikal aufreißen, daher gebe ich den Teigling mit dem Schluß nach unten ins Körbchen. Dieses Mal habe ich das Brot über Kreuz eingeschnitten, dann kommt das Brot mit dem Schluss nach oben ins Körbchen.

Den Ofen rechtzeitig vorheizen.

E-Steinbackofen O-Hitze 280° U-Hitze 190°

Haushaltsbackofen mit Backstein auf 250°

Das Brot auf den Einschießer stürzen und nach Geschmack einschneiden oder aufreißen lassen. Dann in den Ofen einschießen hierbei etwas Schwaden und

für ca 15 Minuten bei 250° anbacken. Danach kurz die Ofentür öffnen den Schwaden ablassen und die Temperatur auf 180° reduzieren und weiter 45 Minuten ausbacken. Die Gesamte Backzeit beträgt 45 – 60 Minuten. Danach sollte das Brot ausgebacken sein, Klopfprobe machen: Auf den Boden des Brotes klopfen, wenn es durchgebacken ist klingt es hohl.

Viel Spaß beim Nachbacken

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Rustikales Bauernbrot mit Schwarzroggen

Dieses Brot wandert bei mir immer wieder Mal in verschiedenen Abwandlungen in den Ofen. Heute mal mit Schwarzroggen-, Alpenroggen- und Weizenmehl aus Österreich von bongù.

Wie immer ist das Rezept für 2 Brote ausgelegt, weil das im Mono von Häussler so am besten funktioniert. Wer nur 1 Brot backen möchte einfach alle Zutaten halbieren. Bedingt durch das Schwarzroggenmehl und die anderen österreichischen Mehle benötigt der Teig wesentlich mehr Wasser als normal. Um dem Schwarzroggen die Möglichkeit zu geben gut zu verquellen, habe ich es in den Sauerteig mit eingearbeitet und dort den Wasseranteil stark erhöht. Es kann aber sicher noch mehr Wasser zum Teig gegeben werden, da werde ich mich jetzt nach und nach herantasten.

Rustikales-Bauernbrot-Schwarzroggen-Anschnitt

Gesamtzutaten:

  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 125 g Schwarzroggenmehl
  • 500 g Roggenmehl 960 / 1150
  • 375 g Weizenmehl 1050
  • 900 g Wasser
  • 37,5 g Anstellgut (ASG)
  • 23 g Salz
  • 4 g Hefe

Sauerteig:

  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 125 g Schwarzroggenmehl
  • 450 g Wasser, lauwarm
  • 37,5 g Anstellgut

Glatt verrühren und abgedeckt für 12 – 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Zutaten für den Hauptteig:

  • Sauerteig
  • 500 g Roggenmehl 960 / 1150
  • 375 g Weizenmehl 1050
  • 450 g Wasser
  • 24 g Salz
  • 4 g Hefe

 

Zunächst 2/3 des Wassers und die restlichen Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 2 Minuten auf 2. Stufe zu einem leicht klebenden Teig verarbeiten. Dabei nach und nach das restliche Wasser zufügen.

60 Minuten Kesselgare bei Raumtemperatur.

In 2 Teile a ca. 1000 – 1100g teilen und dann kurz zu runden Laiben aufarbeiten. Im Gärkörbchen für 45 – 60 Minuten bei Zimmertemperatur zur Gare stellen.

Im Haushaltsbackofen bei 250° O/U-Hitze fallend auf 220° für 60 Minuten mit Dampf ausbacken.

E – Steinbackofen vorheizen auf O-Hitze 280° U-Hitze 180°. Im ausgeschalteten Ofen ebenfalls für 60 Minuten ausbacken.

Wer rustikale Risse möchte mit Schluß nach oben, wer Netzstruktur möchte mit Schluß nach unten.

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