Leibnitzer Vollkornmischbrot im Topf

Dieses Brot besteht komplett aus Roggen- und Weizenvollkornmehl, na gut bis auf den LM da ist natürlich Weizenmehl 550 drin enthalten;-). Es kommt komplett ohne Hefe aus und kommt für ein Vollkornbrot ganz schon locker daher. Die Krume ist sehr feinporig und es paßt sowohl zu herzhaftem als auch süßem Aufstrich. Es läßt sich wunderbar in einem gußeisernen Topf backen. Bei mir hapert es nach wie vor immer noch daran, daß Brot vernünftig zentriert in den Topf zu bringen, die Hoffnung, daß sich das jemals ändert schwindet von Mal zu Mal mehr.

Leibnitzer-Vollkornbrot-aus-dem-Topf

Gesamtzutaten:

240 g Roggenvollkornmehl

360 g Weizenvollkornmehl

100 g LM

20 g Roggenanstellgut

15 g Salz

460 – 500 g Wasser

 

Am Vortag den Sauerteig ansetzen.

Roggensauerteig:

200 g Roggenvollkornmehl

200 g lauwarmes Wasser max. 40°C

20 g ASG

Alles glatt verrühren und 12 – 16 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen.

 

Am Backtag

Als erstes den Weizenvorteig ansetzen. Dafür:

100 g LM

150 g Weizenvollkornmehl

200 g lauwarmes Wasser max. 40°C

Den LM in dem warmen Wasser auflösen und mit dem Mehl glatt verrühren.

Bei Zimmertemperatur 2- 6 Stunden reifen lassen.

 

Für den Hauptteig:

Kompletten Roggensauerteig

Kompletten Weizenvorteig

40 g Roggenvollkornmehl

210 g Weizenvollkornmehl

60 – 100 g handwarmes Wasser ca. 25°C je nach Witterung

15 g Salz

 

Alle Zutaten (zunächst nur 60 g Wasser) in der Maschine oder von Hand für 5 Minuten miteinander verkneten.

Danach abgedeckt eine Kesselgare von 60 Minuten einlegen.

Den Teigling vorsichtig rund aufarbeiten und in einem mit Roggenmehl ausgestäubten Gärkörbchen mit dem Schluss nach unten für 60 Minuten reifen lassen.

Währenddessen den Gusstopf im Backofen auf 250°C aufheizen.

Den Teigling aus dem Körbchen in den Gusstopf kippen; Achtung heiß, Handschuhe nicht vergessen.

Den Topf in den Ofen und für 10 Minuten auf 250° anbacken dann die Hitze auf 230° runterschalten und weitere 50 Minuten backen. Die Gesamtbackzeit beträgt 60 Minuten.

Das Brot komplett auskühlen lassen und erst am nächsten Tag anschneiden.

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Backhendl frisch geföhnt

Puristen der österreichischen Küche jetzt besser nicht weiterlesen oder gerade doch, wenn ihr mal einen neuen Weg kennenlernen möchtet, wie ihr euer heiß geliebtes Backhendl kaloriensparend mit weniger Fett aber genauso viel Geschmack zubereiten möchtet. Dann seid ihr bei der sogenannten Heißluftfritteuse genau richtig. Glaubt mir ich habe schon einiges an Backhendl gegessen in meinem Leben ob mit oder ohne Haut unter der Panier aber bisher immer konventionell zubereitet. Seit geraumer Zeit hat aber so eine Heißluftfritteuse bei uns Einzug gehalten und so probiert man natürlich dann auch mal so das ein oder andere damit aus. So also auch mein heiß geliebtes Backhendl.

Backhendl-1

Das Hendl wie gewünscht in die verschiedenen Teilstücke zerlegen und die Haut abziehen. Ich finde panierte Hühnerhaut einfach geschmacklich wenig attraktiv. Wer mag kann an dieser Stelle z.B. die Oberkeulen auch noch entbeinen.

Die Haut aber auf keinen Fall verwerfen, sondern in kleine Stücke zerteilen. Diese in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ganz langsam knusprig auslassen. Das Fett in einem Glas für die weitere Verwendung, z.B. für Bratkartoffeln, kühl aufbewahren. Die Hautkruspeln kann man dann für einen Salat als Knuspereinlage zur Seite stellen oder ggf. einfrieren.

Eine Panierstraße aufbauen bestehend aus einem Teller mit Mehl, einem mit 2 zerschlagenen Eiern und einem mit richtigen Semmelbröseln (auf keinen Fall Fabrikpaniermehl).

Die Hähnchenteile zunächst mit Salz und Pfeffer würzen und dann panieren indem man diese zunächst in Mehl, dann im Ei und dann in den Semmelbröseln locker wendet. Nicht zu fest andrücken. Dann die Teile etwas mit Öl einsprühen, nicht zuviel. Hierfür verwende ich ein in einer Sprühdose fertig gekauftes Olivenöl guter Qualität.

Die Hendlteile bei 180° für 25 Minuten in den Korb des Heißluftföhnes geben. Den perfekten Garpunkt stellt man fest indem man in die dickste Stelle der Keule sticht, wenn der Saft der dort austritt klar ist sind die Teile fertig. Wenn man sich unsicher ist, kann man auch mit einem Einstichthermometer den Garpunkt prüfen.

Dann einfach nur noch genießen, am Besten mit einem wunderbaren Häuptlsalat, angemacht mit steirischem Kernöl und dabei feststellen, dass Kaloriensparen nicht immer Genußverzicht bedeuten muss.

Backhendl-2

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Marillenmarmelade

Endlich konnten wir schmackhafte Marillen in Maribor / Marburg auf dem Markt bekommen. Da musste ich natürlich sofort meinen Vorrat an Marillenmarmelade / Aprikosenmarmelade wieder auffüllen. Dort herrschte nämlich schon geraume Zeit absolute Ebbe. Lieber hätte ich natürlich die guten steirischen oder ungarischen Marillen verarbeitet. Aber dann wenn diese auf dem Markt erhältlich sind, ist unser Urlaub hier leider schon wieder Vergangenheit. Also habe ich die guten italienischen hergenommen. Wir wurden nicht enttäuscht.

Ich koche meine Marmeladen wegen des verringerten Zuckergehaltes grundsätzlich mit dem 2:1 Bio Zucker ein. Bio Zucker weil ich da nur natürliche Zutaten drin finde. Meine Marmelade braucht keine zusätzlichen Fette oder sonstige Schaumverhüter beim einkochen. Da wird einfach traditionell abgeschöpft beim kochen und gut ist. Man muss dann nur Obacht geben beim verbrauchen, dass man zum einen das Glas nicht verunreinigt und zum anderen nach dem Anbruch die Marmelade auf jeden Fall im Kühlschrank lagert.

Marillenmarmelade2Marillenmarmelade1

Zutaten:

1000 g Marillen, entsteint gewogen

500 g Bio Gelierzucker 2:1

Saft einer Bio Zitrone

Mark einer Vanilleschote

evtl. zum Schluß noch einen guten Schuss Strohrum

Die Marillen zunächst waschen, entsteinen und in Stücke schneiden. Mit dem Gelierzucker, dem Zitronensaft und dem Vanillemark in einem ausreichend großen Topf vermischen.

Die Gläser vorbereiten: Die Deckel in ca. 50° warmem Wasser zur Benutzung bereit stellen. Die zuvor gespülten Gläser in kochend heißem Wasser ohne Zusätze klar ausspülen und auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen.

Jetzt die Marillen und unterstetigem rühren zum Kochen bringen. Für ca. 4 – 6 Minuten unter rühren  sprudelnd kochen lassen. Dabei den entstehenden Schaum abschöpfen und für spätere Verwendung zur Seite stellen. Den Schaum kann man wunderbar für Naturjoghurt als Einlage oder auch direkt als Brotaufstrich verwenden.

Nach der Kochzeit auf einem zuvor kaltgestellten Teller einen Tropfen der Marmelade als  Gelierprobe geben. Hat die Probe nach dem abkühlen die gewünschte Konsistenz ist die Marmelade fertig. Dann sofort heiß in die zuvor vorbereiteten Gläser abfüllen und noch heiß verschließen. Die Gläser in Ruhe abkühlen lassen und dabei nicht, ich betone nicht, auf den Kopf stellen. Warum das so besser ist, habe ich hier bei dem Eintrag zur Heidelbeermarmelade ausführlich beschrieben.

Viel Erfolg noch in der weiteren Marmeladenzeit.

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Heidelbeermarmelade

In unserem Urlaubsort konnte ich gute steirische Bio Heidelbeeren bekommen. Also habe ich mal wieder Heidelbeermarmelade selbstgekocht. Obwohl rechnen darfst da jetzt trotz allem nicht. Wenn man da den Preis für so ein Glas umrechnet, würde man sich die Arbeit halt gleich sparen. Aber da ich nicht weiß, wo ich Heidelbeeren in der freien Natur finde, bleibt mir nur die Bioware aus dem Supermarkt, insbesondere weil meine Marmelade nur mit 50 % Zuckergehalt daherkommt und von daher zum einen geschmackvoller und zum anderen figurfreundlicher ist. Obwohl die paar Zuckerkalorien zum Frühstück reißen es jetzt auch nicht raus. Aber wir finden es schmeckt halt mehr nach Frucht und etwas weniger nach süß. Bei dieser Zubereitung ist unbedingt darauf zu achten die Marmelade immer nur mit sauberem Löffel zu entnehmen und nach Anbruch unbedingt im Kühlschrank aufheben. Da es nur 50 % Zucker hat ist es halt nicht so konserviert wie beim normalen einkochen. Den Bio -Gelierzucker nehme grundsätzlich weil hier nur Zucker und Apfelpektin enthalten ist und keine weiteren konservierenden Stoffe wie bei konventioneller Ware durchaus üblich. Da könnte ich mir das selbst kochen ja sonst wirklich gleich sparen.

Heidelbeermarmelade

Zutaten:

1000 g Bio Heidelbeeren

500 g Bio Gelierzucker 2:1

1 Vanilleschote, das Mark davon

Saft einer Bio Zitrone

Wer mag gibt zum Schluß noch einen Schuss Strohrum dazu.

Als erstes die Gläser und Deckel vorbereiten. Die Gläser in heißem Wasser abspülen und kopfüber auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Twist Off Deckel in ca. 50° heißem Wasser einlegen.Die Heidelbeeren waschen verlesen, trocknen und in einem Topf mit dem Zucker vermischen. Die restlichen Zutaten, bis auf den Rum, dazugeben und die Beeren mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Wer gerne größere Beeren drin haben  möchte, lässt diesen Schritt aus. Jetzt den Topf auf mittlerer Hitze unter stetigem rühren, damit auf keinen Fall was anbrennt, aufkochen. Dann hochschalten und ca. 5 – 7 Minuten unter rühren wallend kochen lassen. Dabei den entstehenden Schaum mit einem Schöpflöffel am Rand abnehmen und zur Seite stellen. Der abgeschöpfte Schaum eignet sich wunderbar als Einlage in Naturjoghurt oder zum sofortigen Verbrauch als Aufstrich. In den Marmeladegläsern würde er die Haltbarkeit der Marmelade evtl. eklatant verkürzen.

Nach Ablauf der Kochzeit einen Klecks Marmelade auf ein vorher kaltgestelltes Tellerchen geben (Gelierprobe) und schauen ob es die gewünschte Konsistenz hat, wenn nicht noch kurz weiter kochen lassen.

Die Marmelade sofort sehr heiß abfüllen und mit den Deckeln verschließen.

Nein nicht auf den Kopf stellen, das löst nur evtl. Kunststoffe aus dem Verschluss oder lässt Marmelade zwischen die Dichtung laufen, sorgt aber nicht für eine bessere sterile Abfüllung.

Auch kann ich nur davon abraten, die Deckel mehrfach zu verwenden. Gerade heute hatte ich noch ein Gespräch mit einer sehr fachkompetenten Mitarbeiterin bei der Firma #Müllerglas, die mich in dieser Haltung bestätigte. Wir machen uns soviel Mühe mit unseren Marmeladen, da sollten wir nicht gerade dort an der falschen Stelle sparen. Durch die erstmalige Verwendung des Deckels wird der sogenannte Compound eingedrückt und dieser Eindruck bleibt dann immer bestehen. Beim nächsten Mal kann es dadurch passieren, das der Deckel nicht mehr richtig fest schließt.

Gläser immer wieder verwenden, na klar. Deckel wiederverwenden: niemals.

An dieser Stelle ein Hinweis zu dem Thema Deckel: Es gibt durchaus verschiedene Dichtungsarten und Kunststoffbeschichtungen. Das ist jetzt hier für die Marmelade nicht so von belang, weil für Marmeladen und süßes sind die Deckel immer geeignet. Wenn man aber öl- oder säurehaltiges abfüllen möchte, sollte man unbedingt darauf achten. für den jeweiligen Einsatzzweck geeignete Deckel zu verwenden. Damit wir auch morgen noch gesund und genussvoll zugreifen können.

Und jetzt viel Freude in der Einkochsaison, auf die Gläschen fertig los.

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Palatschinken mit Marillenröster

Nein das sind keine Pfannkuchen mit Aprikosenkompott wie das deutsche Idiom dazu verlangen würde. Diese dünne Teile können nur Palatschinken heißen. Das Aprikosenkompott ist nach österreichischem Rezept gemacht noch dazu  mit Stroh Inländerrum also: Marillenröster. Punkt aus. Von dem Marillenröster hatte ich noch etwas übrig, welches ich dann in Gläschen für später konserviert habe. Die Menge hat für uns zwei gerade so gereicht, als Dessert-Portion könnte es evtl. für 4 Personen ausreichend sein.

Und zum Schluß einmal mehr der Erkenntnis: für sowas braucht es keinen Tütenkram. #fixohnefix

Palatschinken-Marillenroester-1

Für die Palatschinken:

0,3 l Milch

1 El Zucker

1 El Vanillezucker, selbstgemacht oder 1 Packerl Bio Vanillezucker

100 g Mehl

3 Eier

3 El Butter, zerlassen

Milch mit Zucker und Vanillezucker verrühren. Dann das gesiebte Mehl glatt einrühren dann erst die Eier und die Butter zufügen. Zugedeckt 30 Minuten quellen lassen.

Wenig Butter in einer Pfanne zerschleichen lassen und dann nach und nach dünne goldgelbe Palatschinken ausbacken.

Sofort auf den Teller geben und geviertelt zusammenklappen. Entweder vor dem zusammenklappen mit dem Marillenröster füllen oder die Schale. mit dem Marillenröster separat auf den Tisch stellen und jeder tut sich auf soviel er mag.

Wer noch Kalorien übrig hat nimmt die Palatschinken noch zusätzlich mit einer Kugel Bio Vanilleeis. Palatschinken müssen sofort gegessen werden, durch warm halten bekommen sie die Konsistenz von Kaugummi und das ist wirklich nicht angenehm zu essen.

Und jetzt noch das Rezept für den Marillenröster:

600 g Marillen

60 g Zucker

3 El Wasser

50 ml Traubensaft oder Weißwein

evtl. 1 Stück Zimtstange

1 Vanilleschote oder 1 El selbst gemachter Vanillezucker

Die Marillen waschen, halbieren und entkernen.

Den Zucker mit 3 El Wasser im Topf reduzieren bis er hellblond karamelisiert ist. Wein, Zimtstange und das Mark der Vanilleschote zugeben. Dann die Früchte untermengen und ca 10 Minuten weich dünsten.

Marillenroester-1

Na dann: an die Palatschinken fertig los. Als Kinder haben wir da immer Wettessen veranstaltet, allerdings wurden die Palatschinken dann dünn mit Marmelade oder ähnlichem bestrichen.

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Leibnitzer Topfbrot mit Sauerteig und LM

Heute habe ich mal ein Weizenmischbrot mit Vollkornanteil gebacken. Das Roggenvollkornmehl habe ich als Sauerteig verarbeitet und einen Teil LM im Weizenvollkornmehl eingesetzt. Der Vollkornanteil gibt dem Brot eine schöne saftigkeit und eine gute Frischhaltung. Gleichzeitig erzeugt der Sauerteig eine schöne herzhafte Note. Ein wunderbares Brot ,welches man sowohl mit süßen als auch mit herzhaften Belägen sehr gut essen kann.

Leibnitzer-Topfbrot

Gesamtzutaten:

210 g Roggenvollkornmehl

450 g Wasser

20 g ASG

100 g Weizenvollkornmehl

210 g Weizenmehl 1050

150 g LM

15 g Salz

Am Vortag:

Zunächst den Sauerteig vorbereiten, hierfür

210 g Roggenvollkornmehl

210 g Wasser handwarm

20 g ASG

glatt verrühren und 12 – 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen

Am Backtag

Als erstes den Vorteig herstellen, dafür:

150 g LM aus dem Kühlschrank

100 g Weizenvollkornmehl

100 g Wasser

glatt verrühren und 1 Stunde bei Raumtemperatur reifen lassen.

 

Für den Hauptteig:

kompletten Sauerteig

kompletten Vorteig

210 g Weizenmehl 1050

140 g Wasser

15 g Salz

in der Küchenmaschine mischen und dann ca. 10 Minuten auf dem kleinen Gang kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst.

Den Teig eine Stunde abgedeckt im Kessel reifen lassen.

Danach den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen und behutsam zu einem runden Laib formen, dabei nicht zu sehr entgasen. Im bemehlten Gärkörbchen ca. 45 – 60 Minuten gehen lassen.

Den Ofen rechtzeitig mit dem Gusstopf auf 250° vorheizen, am besten zeitgleich mit der Teigruhe. Der Topf sollte ca. 30 Minuten vorgeheizt werden, damit er beim Anbacken auch schön auf Temperatur ist.

Den Teigling vorsichtig in den Topf stürzen.

Achtung der Topf ist heiß unbedingt Handschuhe benutzen.

Bei 250° für 10 Minuten anbacken dann weitere 40 Minuten bei 230° zu Ende backen. Gesamtbackzeit ca. 50 Minuten.

Das Brot aus dem Topf stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Leibnitzer-Topfbrot-Anschnitt

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Apfelkompott aus dem Mikro

Manchmal muss es halt schnell gehen, wenn man sich was in den Kopf gesetzt hat und plötzlich gestellt das das gewünschte nicht vorrätig ist. So entstand dann heute mein Apfelkompott aus der Mikrowelle. Das ist besonders interessant wenn man eben nur mal eine Portion nötig hat.

Gar nicht mal so schlecht möchte ich sagen. Dazu gab es diese wunderbaren  Milchnudeln als Basis und das Äpfelchen obenauf. Mhm mjammi.

Schnelles Apfelkompott aus der Mikrowelle: Apfel schälen, entkernen und würfelig schneiden. Mit etwas Apfelsaft für ca. 3 – 4 Minuten bei 800 Watt in der Mikrowelle in einem Schüsselchen abgedeckt weich dünsten. Etwas auskühlen lassen. Mit Zimtzucker bestreuen.

Das Ganze auf den Nudeln anrichten.

 

Milchnudeln-2

Fertig ist ein schnelles Sommergericht.

 

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Weizentopfbrot mit Vollkornanteil

Dieses Rezept ist in meinem Urlaubsdomizil entstanden. Hierfür musste ich auf die gebräuchlichen österreichischen Mehle zurückgreifen. Um einen schönen Biss und eine gute Frischhaltung zu bekommen habe ich das Weizenvollkornmehl mit einer langen Teigführung kombiniert.

Weizenbrot-aus-dem-Topf-3

Zutaten

Vorteig:

140 g Weizenvollkornmehl

180 g Wasser

2 g Hefe

Hauptteig:

180 g Wasser

110 g LM

160 g Weizenvollkornmehl

400 g Weizenmehl W700, griffig in Deutschland Type 550

320g Vorteig

17 g Salz

10 g Rübenkraut oder Gerstenmalzextrakt

 

Am Vortag den Vorteig bereiten. Dafür die Hefe im Wasser auflösen. Mehl glatt einarbeiten und alles bei Raumtemperatur 14 – 16 Stunden reifen lassen.

Am Backtag:

Zunächst den LM in dem Wasser etwas auflösen. Dann das Weizenvollkornmehl dazugeben verrühren und ca. 15 Minuten vorquellen lassen. Jetzt die restlichen Zutaten wie Weizenmehl, Vorteig, Salz und ggf. Gerstenmalzextrakt dazugeben. Wer kein Gerstenmalzextrakt oder Rübenkraut hat, einfach weglassen.

Alles auf dem kleinen Gang der Knet-/Küchenmaschine 15 Minuten verkneten. Der Teig löst sich vollständig von der Schüssel.

Eine Kesselgare von 60 Minuten einlegen, dabei einmal dehnen und falten.

Den Teigling auf die bemehlte Arbeitsplatte kippen, rund aufarbeiten und für weitere 60 Minuten bei Zimmertemperatur zur Stückgare mit dem Schluss nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen verfrachten. Mit einem Tuch abdecken.

Nach 30 Minuten den Backofen mit dem Topf auf 250° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Wenn man möchte kann man den Teigling auch einschneiden und zunächst noch 5 – 10 Minuten auf einem Einschießer rasten lassen und dann in den Topf schubsen oder den Teigling direkt nach Ende der Gare versuchen zentriert in den Topf zu stürzen.

Wenn noch nicht eingeschnitten, kann man wenn man mag, noch schnell oben einschneiden.

Achtung Topf ist heiß unbedingt Handschuhe oder Topflappen benutzen.

Dann Deckel drauf und ab mit dem Topf in den Ofen.

Fallend von 250° auf 220 ° eine Stunde ausbacken.

Weizenbrot-aus-dem-Topf-2

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Grießflammeri de luxe

Ja warum jetzt „deluxe“: Ganz einfach, weil ich hier im Gegensatz zum einfachen Grießflammeri Eier und Eischnee mit untergezogen habe. So wird selbst ein Grießflammeri aus Vollkornbiogrieß zu einem Träumchen. Bei so einem Hitzewetter wie wir das im Moment haben, ist einem ja eher nach der leichten Küche. Mir altem Süßschnabel ist bei Sommerhitze irgendwie immer eher nach der süßen Küche. Daher habe ich auf die schnelle ein Grießflammeri gemacht, was es dann mit marinierten Erdbeeren gab. Aber jetzt nix mit Alkohol mariniert oder so. Nein die Erdbeeren nur geputzt und mit etwas selbstgemachten Vanillezucker bestaubt und so marinieren lassen oder heißt das jetzt korrekt mazerieren? Egal gut war‘s.

Bevor es an das Rezept geht noch ein kleiner Küchentip am Rande: Grieß hat ja manchmal die Angewohnheit, wenn man nicht gut genug rührt beim einrieseln, zu verklumpen. Dann nur sofort und ganz schnell mit dem Zauberstab aufrühren bis die Klumpen weg sind und dann wie gewohnt zu Ende kochen.

 

Für 4 Portionen braucht man:

1 l Milch

150 g Grieß hier: Bio Vollkorngrieß

40 g Bio Butter

40 g Zucker

20 g Vanillezucker selbstgemacht

3 Bio Eier

1 Prise Salz

 

Zunächst die Milch zum Kochen bringen. Dann die Butter darin schmelzen. Grieß und Zucker unter rühren klumpenfrei einrieseln lassen.

Ca. 5 Minuten auf mittlerer Hitze unter gelegentlichem rühren ausquellen lassen. Von der Hitze nehmen.

Die Eier trennen. Das Eigelb mit einer Prise Salz steif schlagen. Jetzt zunächst die Eigelbe unter zügigem rühren in die Masse einarbeiten. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben bis er gut eingearbeitet ist.

Alles in Portionsschälchen abfüllen und auskühlen lassen ( oder auch schon lauwarm auf schleckern).

Und fertig ist die luxuriöse Leckerei

griessflammeri-1

 

 

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DSGVO und so

So nachdem ich in meinem Urlaub jetzt dann endlich mal die Musse gefunden habe mich mit der Thematik DSGVO zu befassen, ist der Blog dann jetzt endlich wieder unter den lebenden. Irgendwie war dieses Thema bisher gnadenlos an mir vorbei geschrammt. Da  war ich doch tatsächlich der Annahme, dass diese Sache für rein private nonprofit Blogger nicht zum Tragen käme.

Geht es eigentlich nur mir so oder haben auch andere das Gefühl, dass die Diskussion zum DSGVO in Deutschland durchaus sehr zu kurz gekommen ist. Man wird über jeden Sch… aufgeklärt bis zum Stillstand der Hirnwindungen, aber hierzu habe ich ehrlich gesagt nicht allzuviel in den Medien wahrgenommen. Aber vielleicht habe ich auch einfach die letzten 2 Jahre darüber verschlafen. Es wäre sicherlich möglich gewesen, dieses Konstrukt von Gesetz so zu präzisieren, dass man uns diese Arbeit erspart hätte. Seis drum, jetzt habe ich meine Datenschutzerklärung entsprechend angepasst. Wer mir weiterhin folgt, macht dies auf der Basis der nunmehr veröffentlichten Erklärung unter dem Header „Datenschutz“. Wer sich damit nicht einverstanden erklären kann, dem bleibt dann nur mir nicht weiter zu folgen.

So und nun uns allen einen schönen sonnigen Restsonntag noch. Danach konzentriere ich mich dann wieder auf die Kernkompetenz meiner Bloggerei: nämlich gutes Essen.

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