Schokotropfen -Muffins

Eigentlich sollten es ja Ameisen – Muffins werden aber da keine „Ameisen“ im Vorrat waren (GsD 😉 ) haben es eben diese Schokotropfen – Muffins in den Airfryer geschafft.

Nur nochmal für diejenigen unter euch die jetzt irritiert schauen: für die Ameisen- Muffins verwendet man Schokostreusel und natürlich keine echten Ameisen, obwohl es soll Menschen geben, die sie, die Ameisen, schon gekostet haben und durchaus zufrieden waren. Nunja für erste bleibe ich dann lieber bei meinen Schokotropfen Muffins.

Schokotropfen-Muffin2

Die Menge reicht je nach Größe der Förmchen für 12 – 16 Stück

Für die Muffins braucht ihr:

  • 150 g Zucker
  • 125g Butter
  • 4 Eier von glücklichen Hühnern
  • 20 g selbstgemachter Vanillezucker oder 1 Tütchen Bio Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 330 g Mehl Type 405
  • 1 Tütchen Weinsteinbackpulver
  • 5 El Bio Buttermilch
  • wer mag nimmt noch 2 El Stroh Rum 60% dazu
  • 75 – 100 g Schokotropfen nach Belieben (unbedingt auf Qualität achten)

Das Mehl in eine separate Schüssel sieben und mittels Schneebesen mit dem Backpulver vermischen.

Zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren bis sie hellgelb ist, Eier nach und nach glatt einarbeiten. Das gesiebte Mehl nach und nach zu den feuchten Zutaten geben. Die Buttermilch und den Rum unterrühren. Die Schokotropfen einarbeiten

Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze oder 160° Umluft vorheizen.

Die 12 er Muffinform mit Papierförmchen vorbereiten oder diese hübschen Silikon Förmchen nehmen, und die Masse vorsichtig gleichmäßig hineinfüllen.

Für ca. 20 Minuten auf der unteren Schiene backen.

Im Airfryer bei 150° für ca. 15  – 20 Minuten backen, evtl. in 2 Schüben arbeiten je nach Größe des Einschubkorbes.

Schokotropfen-Muffin1

 

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Quarkkuchen mit Zwetschgen

Mal was anderes zur Zwetschenzeit: ein saftiger Quarkkuchen.

Die Mengenangaben sind für eine 26cm Springform berechnet, die Angaben in Klammern beziehen sich auf eine 20 cm Springform, da dies exakt die Größe ist, die in meinen Airfryer paßt.

Quarkkuchen-mit-Pflaumen

Zutaten:

Mürbteig:

  • 60 (30) g Zucker
  • 125 (60) g Butter,
  • 250 (125) g Mehl 550
  • 9 g Weinstein Backpulver
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • Etwas abgeriebene Bio Zitronenschale

Quarkfülle:

  • 100 (60) g Zucker
  • 60 (40) g Butter
  • 2 (1) Eier M, getrennt
  • 30 (18) g Speisestärke
  • 1 Tl Vanillezucker, selbstgemacht
  • Prise Salz
  • 1 Tl Zitronensaft
  • Abgeriebene Schale einer ½ Bio Zitrone
  • 500 (300) g Magerquark

 

  • 750 (550) g Zwetschgen, entsteint gewogen
  • 1 El Zimtzucker
  • einige Esslöffel Biskuitbrösel

 

Die Zwetschgen halb durchschneiden und entsteinen. In einer Schüssel mit dem Zimtzucker einige Zeit marinieren lassen damit evtl. überflüssiger Fruchtsaft abfließt, dann weicht der Kuchen nicht so durch.

Für den Mürbeteig Zucker, Butter, Salz und Zitronenschale zusammenrühren und dann das mit dem Backpulver vermischte Mehl dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und kurz ruhen lassen.

Für die Quarkfülle Butter, Zucker, Vanillezucker, Zitronensaft und Eigelb mit Stärkepulver, Salz und Zitronenschale glatt verrühren dann den Quark einarbeiten. Eiweiß halbsteif schlagen und vorsichtig unterheben.

Den Mürbeteig gleichmäßig ausrollen und in der Form so auslegen, daß ein ca. 3 – 4 cm hoher Rand entsteht. Mit Biskuitbrösel gleichmäßig bestreuen.

Die Zwetschgen hochkant in einem Kreis auf dem Mürbeteigboden verteilen Darüber die Quarkmasse verteilen.

Den Kuchen bei 160° Umluft ca. 70 Minuten backen.

Im Airfryer bei 160° für 45 – 60 Minuten backen.

Die Stäbchenprobe nicht vergessen.

Danach zunächst noch 15 Minuten im ausgeschalteten Backofen stehen lassen, dann herausnehmen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Quarkkuchen-mit-Pflaumen-Teller

Viel Spaß beim nachbacken und gutes Gelinge

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Schnelles Landbrot

Wenn sich ein Rezept bewährt muss man es ja nicht immer wieder neu erfinden. Daher versuche ich dann gerne es einfach mal mit anderen Mehlkombinationen als Variation immer mal wieder neu aufzulegen. Warum soll man etwas was gut schmeckt nicht öfter mal backen. Außerdem habe ich auch festgestellt, dass dasselbe Rezept durchaus nicht jedes Mal das gleiche Ergebnis erbringt. Also heute mein bewährtes schnelles französisches Landbrot mal mit Alpenroggen und T80 Weizenmehl. Das Weizenmehl fand sich noch im Vorrat und sollte dringend verbacken werden. Auch habe ich den Salzgehalt gegenüber vorherigen Backversuchen nach unten angepasst, auf die als optimal empfohlenen ca. 2% der Gesamtmehlmenge des Rezeptes.

Ohne Übernachtgare und lange Gehzeiten. Einfach mit dem LM und dem Roggensauerteig direkt aus dem Kühlschrank.

Der Teig ergab ein wunderbar poriges aromatisches Brot, bei dem man die lange Teigführung überhaupt nicht vermisst.

schnelles-Landbrot2

Nun aber zu dem Rezept

Zutaten für ein Brot mit einer Teigeinwaage von ca. 1000 g:

  • 140 g Alpenroggenmehl 1600
  • 390 g Weizenmehl T 80
  • 420 g Wasser, lauwarm
  • 12 g Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 11 g Bio Gerstenmalzmehl
  • 50 g Roggensauerteig ASG TA 200
  • 35 g LM TA 150

Hefe in etwas von dem Wasser auflösen und das Gerstenmalzmehl dazu geben. Roggensauerteig und LM im Kessel mit etwas Wasser auflösen. Alle anderen Zutaten, außer dem restlichen Wasser, hinzufügen. Die aufgelöste Hefemischung ebenfalls dazugeben. Jetzt den Teig auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine für ca. 6 Minuten kneten, dabei nach und nach das Wasser hinzufügen. Nun nochmals ca. 8 Minuten auf der 2. Stufe auskneten.

Es sollte ein bindiger Teig entstehen, der sich nicht vollständig vom Kessel löst. Die Oberfläche mit Mehl bestäuben.

Jetzt schließt sich eine 45minütige Kesselgare bei guter Raumtemperatur an. Den Kessel hierbei abdecken. Nach der Teigruhe den Teigling auf der Arbeitsfläche rund wirken und für ca. 45 Minuten in einem Gärkörbchen gehen lassen. Ich mag es, wenn die Brote rustikal aufreißen, daher gebe ich den Teigling mit dem Schluß nach unten ins Körbchen.

Den Ofen rechtzeitig vorheizen.

E-Steinbackofen O-Hitze 280° U-Hitze 190°

Haushaltsbackofen mit Backstein auf 250°

Das Brot auf den Einschießer stürzen und nach Geschmack einschneiden oder aufreißen lassen. Dann in den Ofen einschießen.

 

Im Haushaltsofen: beim Einschießen etwas Schwaden und für ca. 15 Minuten bei 250° anbacken. Danach kurz die Ofentür öffnen den Schwaden ablassen und die Temperatur auf 180° reduzieren und weiter 45 Minuten ausbacken.

Die Gesamte Backzeit beträgt 45 – 60 Minuten. Danach sollte das Brot ausgebacken sein, Klopfprobe machen: Auf den Boden des Brotes klopfen, wenn es durchgebacken ist klingt es hohl.

 

Viel Spaß beim Nachbacken

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Nudeln mit Spitzkohl und Tomaten

Spitzkohl ist ja in meinen Augen ein total unterschätztes Gemüse. Ich habe den Spitzkohl hier mit den selbstgemachten Penne kombiniert. Die Nudeln mache ich mir immer ratzfatz mit meiner Nudelmaschine. Der Vorteil ist m.E. der bessere Geschmack und die kürzere Kochzeit. Vor allen Dingen weiß man was drin ist.

Nudeln-mit-Spitzkohl-und-Tomaten

Hier jetzt das Rezept zu dem Wohlfühlgericht.

Zutaten:

  • 250 g Penne, getrocknet oder 350 g frische Nudeln
  • 500 g Spitzkohl, geputzt gewogen
  • 2 mittelgroße Strauchtomaten
  • 1/8 l Gemüse- oder Geflügelfond
  • 3 EL Creme-Fraiche
  • 1 kleiner Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g geräucherter Bauchspeck
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung:

Die Nudeln in reichlich Salzwasser zwischen 6-8 Minuten ( frische Nudeln brauchen nur 2 Minuten) bissfest kochen. Bei frischen Nudeln erst die Sauce kochen und dann die Pasta.

Den Spitzkohl in feine Streifen schneiden, den Knoblauch schälen, die Tomaten enthäuten, entkernen und fein würfelig schneiden. Feinwürfelig geschnittenen Bauchspeck kurz in heißem Olivenöl anschwitzen, feingeschnittenen Knoblauch und Zwiebel hinzufügen und kurz angehen lassen. Dann den Spitzkohl ca. 1 Minute anschwitzen, die Tomatenwürfel dazugeben, kurz mitdünsten lassen und mit dem Fond ablöschen. Creme – Fraiche hinzugeben, mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen.

Die gekochten Nudeln zur Kohlmasse geben, Parmesan hinzufügen und umrühren. Zum Schluss den Schnittlauch in Röllchen schneiden und zu den Nudeln geben und anrichten.

 

Zur Ergänzung für Interessierte meine Nudelmasse für die Nudelmaschine des holländischen Elektrokonzerns besteht aus:

  • 250 g Hartweizenmehl
  • 100 g griffiges Weizenmehl
  • Gute Prise Salz
  • 1 Ei + 1 El Olivenöl + Wasser = insgesamt 150 ml

Zubereitung dann nach Rezept des Maschinchens.

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Hackklösschen auf Paprikagemüse mit Basmatireis

Ein sommerliches Gericht mit Hackfleisch geht ja eigentlich immer. Uns hat es wunderbar geschmeckt. Reicht für 2 – 3 hungrige Mäuler. Im Menü wohl auch für 4 😉

Hackkloesschen-mit-Paprikagemuese2

Zutaten:

  • 200 g Basmatireis
  • etwas Salz
  • 50 g Butter
  • 3 gelbe Paprika
  • 3 rote Paprika
  • 2 Fleischtomaten
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1/2 Bund Koriander
  • 400 g Rinderhackfleisch oder gemischtes Hack, auf jeden Fall Bio
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver, geräuchert
  • 1 Prise Zucker
  • 100 ml Gemüsebrühe

Zubereitung:

Zunächst in einem breiten Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und salzen.

Reis gründlich waschen, in das kochende Wasser geben und umrühren. Den Reis ungefähr 7 Minuten kochen, dann in ein Sieb abschütten und unter fließendem Wasser gründlich abspülen.

Butter in einen Kochtopf geben und schmelzen lassen, den abgetropften Reis wieder in den Topf geben und zu einem Kegel schichten. Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren, einen Deckel auflegen und den Reis bei sehr kleiner Hitze (ca. 30-40 Minuten) dämpfen.

Paprika waschen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und Paprika in Stücke von 2 cm Kantenlänge schneiden.

Die Tomaten kreuzförmig auf der Unterseite einritzen. In einem Topf Wasser aufkochen, salzen und die Tomaten 10 Sekunden darin blanchieren, bis sich die Haut leicht löst. Tomaten herausheben, in kaltem Wasser abschrecken und die Haut abziehen. Tomaten grob würfeln. Zwiebeln schälen und fein schneiden.

Petersilie abbrausen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein schneiden.

Hackfleisch mit der Hälfte des Tomatenmarkes, der Hälfte der Zwiebelwürfel, etwas Salz, Kreuzkümmel und Koriander gut vermischen. Aus der Masse kleine Bällchen von 2 cm Durchmesser formen.

In einer tiefen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Hackbällchen darin von allen Seiten anbraten. Herausnehmen, evtl. noch etwas Öl in die Pfanne geben und Paprika mit den restlichen Zwiebeln darin anbraten. Tomatenstücke zugeben und das Gemüse kräftig anbraten. Mit Salz, Paprikapulver und Zucker würzen. Restliches Tomatenmark unterrühren, die Brühe angießen und aufkochen.

Hackbällchen zum Gemüse geben und nochmal ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Zuletzt nochmal abschmecken.

Das Paprikagemüse mit den Hackbällchen und dem gegarten Reis servieren.

Hackkloesschen-mit-Paprikagemuese3

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schnelles Weizenbrot mit Geschmack

Hier mal ein Mischbrot aus Hartweizen und bayrischem Ruchmehl. Die Verwendung von Altbrot und LM/Sauerteig gibt eine schöne Frischhaltung und ein wunderbares Aroma.

Der LM und oder Sauerteig kommt direkt aus dem Kühlschrank und dient nur als Geschmackskomponente nicht als Triebmittel. Wer mehr Zeit hat kann natürlich die Menge an Hefe reduzieren und das Ganze über Nacht zubereiten.

schnelles-Weizenbrot-mit-Geschmack

Für 3 Brote a 750 g

Gesamtzutaten:

  • 500 g Ruchmehl
  • 500 g Hartweizenmehl
  • 160 g Altbrot, geröstet und gemahlen
  • 100 g Sauerteig / LM oder halb und halb
  • 980 g Wasser
  • 30 g Hefe
  • 24 g Salz

 

Zubereitung:

Vorteig:

  • 500 g Weizenruchmehl
  • 500 g Wasser 39°C

Alles bei Raumtemperatur 30 Minuten quellen lassen.

Quellstück:

  • 160 g Altbrot
  • 160 g Wasser

Verrühren und einige Minuten quellen lassen

Hauptteig:

  • Vorteig
  • Quellstück
  • 500 g Hartweizenmehl
  • 100 g Sauerteig / LM
  • 30 g Hefe
  • 24 g Salz
  • 320 g Wasser (variiert etwas je nach Wassermenge in LM/Sauerteig)

 

Alle Zutaten in der Küchenmaschine für 5 Minuten auf Stufe 1 verkneten und für 8 Minuten auf Stufe 2, der Teig löst sich vom Kessel. Jetzt abgedeckt 60 Minuten im Kessel oder in einer Gärbox ruhen lassen. Nach 30 Minuten einmal dehnen und falten

Aus dem Teig 3 gleich große Teiglinge abwiegen und behutsam rund aufarbeiten. Im bemehlten Gärkörbchen mit dem Schluss nach unten für 30 Minuten zur Gare stellen.

Mit dem Schluß nach oben in den vorgeheizten Ofen einschießen und für 45 – 60 Minuten kräftig ausbacken.

Ofentemperatur:

  • E-Steinbackofen: O-Hitze:260° U-Hitze:180°
  • Haushaltsbackofen: einschießen bei 250° und auf Sicht nach ca. 15 Minuten auf 210° zurückschalten und weitere 30 Minuten ausbacken. Beim Einschießen schwaden und nach 10 Minuten Schwaden ablassen.

schnelles-Weizenbrot-mit-Geschmack-Anschnitt

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Gassenhauer ohne Hefe

Hier ein Rezept für ein Roggenmischbrot welches durch die beiden Vorteige ohne zusätzliche Hefe auskommt. Für den Weizenvorteig habe ich einen Teil LM aus dem Kühlschrank hergenommen und so vermehrt es ist aber auch möglich ein bisschen Weizen ASG oder wenn nicht vorhanden auch ein Roggen ASG darin zu verarbeiten

Gassenhauer-ohne-Hefe1

Diese Menge ergibt 2 Brote von ca. 1200 g oder wie hier 3 kleinere von ca. 850 g Teigeinwaage.

 

Zutaten:

Roggensauerteig:

  • 150 g Roggenmehl 1150 oder Alpenroggenmehl 1600
  • 105 g Wasser 22°
  • 10 g ASG

Weizenvorteig / Weizensauerteig:

  • 375 g Weizenmehl 1050
  • 375 g Wasser 22°
  • 10 g ASG oder 40 g LM

Alles glatt verrühren und ebenfalls bei Raumtemperatur 12 – 16 Stunden abgedeckt reifen lassen.

Hauptteig:

  • Roggensauerteig
  • Weizenvorteig
  • 750 g Roggenmehl 1150
  • 225 g Weizenmehl 1050
  • 525 g Wasser, Zimmertemperatur
  • 27 g Salz

Alle Zutaten, außer dem Wasser, in den Kessel hinzufügen. Jetzt den Teig auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine für ca. 6 Minuten kneten, dabei nach und nach das Wasser hinzufügen. Nun nochmals ca. 4 Minuten auf der 2. Stufe auskneten.

Es sollte ein bindiger Teig entstehen, der sich nicht vollständig vom Kessel löst. Die Oberfläche mit Mehl bestäuben.

Jetzt schließt sich eine 20-minütige Kesselgare bei guter Raumtemperatur an. Den Kessel hierbei abdecken.

Nach der Teigruhe den Teigling auf der Arbeitsfläche rund wirken und für ca. 60 Minuten in einem bemehlten Gärkörbchen gehen lassen. Ich mag es, wenn die Brote rustikal aufreißen, daher gebe ich den Teigling mit dem Schluß nach unten ins Körbchen.Gassenhauer-ohne-Hefe2

Den Ofen rechtzeitig vorheizen.

E-Steinbackofen O-Hitze 280° U-Hitze 190° vorheizen im ausgeschalteten Ofen 45 – 60 Minuten ausbacken. Haushaltsbackofen mit Backstein auf 250° vorheizen.

Mit kräftigem Schwaden ( nicht im Steinbackofen) anbacken, Ofentemperatur nach 5 Minuten auf 200° reduzieren, die Ofentür öffnen den Schwaden ablassen und kräftig ausbacken.

Die Gesamte Backzeit beträgt 45 – 60 Minuten. Danach sollte das Brot ausgebacken sein, Klopfprobe machen: Auf den Boden des Brotes klopfen, wenn es durchgebacken ist klingt es hohl.

Viel Spaß beim Nachbacken

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Spanakórizo: Spinatreis auf griechische Art

In dem Kochbuch „Genießen wie in Griechenland“ findet sich dieses wunderbare Gericht. Ich habe es etwas abgewandelt, da ich sehr gerne Spinat durch Mangold ersetze. Das gibt dem ganzen noch einmal etwas mehr Geschmack als Blattspinat.

Man kann es wunderbar als Beilage zu Kurzgebratenem essen oder auch als vegetarisches Essen mit einem wunderbaren Landbrot als Hauptgang servieren.

 

Koefte-mit-Spanakoriso

Zutaten:

  • 500 g Spinat frisch oder Bio TK (bei mir halb Blattspinat und halb Mangold)
  • 250 g Risottoreis z.B.Vialone Nano
  • 2 Knoblauchzehen, geputzt und fein gewürfelt
  • ½Zitrone alternativ 100 ml trockener Weißwein
  • ca. 600 ml selbstgekochte Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 3 El Olivenöl
  • 1 Zwiebel, geputzt und fein gewürfelt
  • 1 El Dill gehackt (ich Bio TK)
  • Salz und Pfeffer

 

Vom Mangold die Blätter waschen putzen und verlesen, kurz in Salzwasser blanchieren, danach sofort kalt abschrecken und zur Seite stellen.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Reis dazugeben, kurz unterrühren mit anschwitzen damit er rundum mit dem Olivenöl benetzt wird.

Jetzt vorgehen wie beim Risotto kochen. Also zunächst den Wein dann nach und nach die Brühe angießen und unter stetem rühren köcheln lassen. Wenn der Reis das Wasser aufgenommen hat wieder einen Schuss dazugeben.

Nach 15 Minuten den Spinat dazugeben und die letzten ca. 5 Minuten mit köcheln lassen. Jetzt vorsichtig mit der Brühe sein, weil der Spinat ja auch noch Feuchtigkeit mitbringt.

Wenn der Reis gar ist mit Salz und Pfeffer würzen den Dill unterziehen und einen Spritzer Olivenöl darüber geben. Noch warm servieren.

Wir hatten dazu wunderbare Frikadellen, je nach Geschmack mit oder ohne Feta-fülle.

 

 

 

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Heidelbeer Eierlikör Kuchen

Juchu, es gibt heimische Heidelbeeren. Da musste ich doch diesen tollen einfachen Kuchen für uns backen. Wer keinen Alkohol nehmen möchte benutzt stattdessen einfach Milch oder Buttermilch.

Heidelbeer-Eierlikör-Kuchen

Zutaten

  • 100 g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker oder 1 El selbstgemachter Vanillezucker
  • 170 g Butter
  • 4 Bio-Eier (M)
  • 330 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 8 EL Eierlikör
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Heidelbeeren

Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Backpulver vermischen.

In einer weiteren Schüssel Eier, Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eierlikör mixen und anschließend mit dem Mehl vermengen.

In die Springform füllen und die Heidelbeeren gleichmäßig obenauf verteilen.

Bei 160° Heißluft auf der unteren Schiene für 30 – 40 Minuten (Stäbchenprobe) backen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Heidelbeer-Eierlikör-Kuchen-Teller

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Mangold Kichererbsen Suppe

Da der Mangold noch gut wächst passte dieses Gericht sehr gut und Kichererbsen haben wir sowieso immer im Haus. Einzig erfordert es so viel Voraussicht, am Abend vorher die Kichererbsen einzuweichen. Mit frisch gekochten Kichererbsen schmeckt das Gericht natürlich am besten, aber in der Not kann man dafür natürlich auch mal eine Dose Kichererbsen aufmachen bevor einen der Hunger dahinrafft

Die Mangoldblätter werden am Ende nur ganz kurz mitgekocht damit sie noch schön Geschmack haben. Ebenso gut kann man das Gericht statt mit Mangold mit jungem Blattspinat zubereiten.

mangold-kichererbsensuppe.jpg

Zutaten für 4 Portionen:

  • 250g Kichererbsen, getrocknet oder eine große Dose abtropfen lassen
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 250ml Gemüsebrühe (ich mache die Brühe aus Wasser und dieser Paste)
  • 400 g Kartoffeln, geputzt in 1 cm Würfelchen
  • 1 Tl geräuchertes Paprikapulver, mild
  • 1 Prise Paprikapulver scharf (nach Geschmack)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Tl Gewürzmischung „Tajine Marrakesch“ hab ich von Herba……)
  • 1 Dose Tomatenwürfel (400ml)
  • 400g Mangold, die Stiele kleingeschnitten, die Blätter in Streifen geschnitten
  • 2 Chorizo oder Debrecziner Würste oder mehr nach Gusto

 

Die getrockneten Kichererbsen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen.

Am nächsten Tag Kichererbsen abgießen, spülen und mit Wasser in einen großen Topf geben und leicht gesalzen zum Kochen bringen. Auf kleiner Flamme ca. 20-25 Minuten köcheln, bis die Kichererbsen weich sind.

Bei Dosenware: abtropfen lassen und mit Wasser spülen.

Inzwischen fein geschnittenen Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl ca. 3-4 Minuten in einem ausreichend großen Topf unter Rühren glasig anbraten. Mit dem Paprika und Gewürzpulver bestäuben und mit der Brühe ablöschen, Kartoffeln und klein geschnittene Wurst hinzugeben und ca. 10 Minuten kochen bis die Kartoffeln gar sind.

Die Kichererbsen jetzt auch in den Topf geben, Tomatenwürfel hinzufügen und dann die geschnittenen Mangoldstängel (das weiße) unterrühren.

Für ca. 5 min mitkochen.

Erst jetzt die in Streifen geschnittenen Mangoldblätter hinzugeben und noch einmal aufkochen. Dann vom Herd nehmen, da der Mangold sonst zu weich wird.

Mit Salz und Pfeffer würzen. Noch etwas frisches Olivenöl darüber gießen und genießen.

 

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