100 % Roggenbrot nach Lutz Geißler

 

Heute möchte ich mich zunächst einmal bei Lutz Lutz Geißler von ploetzblog bedanken, daß er sich so unermüdlich damit beschäftigt uns Laien die Techniken und Kniffe des Brotbackens näher zubringen. Ich verfolge seine Bemühungen schon eine gefühlte Ewigkeit und habe immer wieder versucht mir davon etwas abzuschauen.

Die Bücher habe ich alle verschlungen, aber erst nachdem ich jetzt die Auftritte im ARD- Buffet beim WDR und MDR gesehen habe, hat es denn auf einmal Klick gemacht. Erst da habe ich gesehen wie sanft man Teig behandeln sollte, damit er sich hinterher optimal entwickelt. Irgendwie habe ich dann in der Phase des Formens immer zuviel Luft herausgedrückt was dann schlußendlich dazu geführt hat das die Teigwaren nicht so aufgegangen sind wie sie sollten. Jetzt habe ich mein erstes 100 % Roggenbrot nach einem Rezept von Lutz gebacken, das ohne zusätzliche Hefe auskam und das tatsächlich fast so schön geworden ist wie ich mir das gewünscht habe. Dieses Brot hat ohne zusätzliche Gewürze ein Aroma entwickelt, wie es kaum besser zu wünschen war.

 

Hier nun die Mengenangaben für 2 Brote a ca 1150 g Teigeinwaage

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Zutaten:

Sauerteig:

460 g Roggenmehl 1370

460 g Wasser 38°

92 g Anstellgut

5 g Salz

Alle Zutaten vermischen und 12 – 16 Stunden bei Zimmertemperatur (20°) reifen lassen.

 

Brühstück:

70 g Restbrot getrocknet und gemahlen wie für Semmelbrösel

207 g Wasser 100°

18 g Salz

Das geröstete und gemahlene Restbrot (wenn keines vorhanden ist kann man alternativ auch Semmelbrösel verwenden) sowie das Salz mit dem kochenden Wasser verrühren und abgedeckt 4 – 12 Stunden bei Raumtemperatur aufbewahren.

Dieses Brühstück gibt dem Teig zum einen sehr viel Aroma weil das Brot kurz angeröstet wurde und bindet zum anderen auch sehr viel Feuchtigkeit so das dadurch die Frischhaltung verbessert wird.

 

endgültiger Teig

690 g Roggenmehl 1370

322 g Wasser 70°

gesamter Sauerteig

gesamtes Brühstück

ggf Restwasser ca 30° (hatte ich nicht nötig)

 

zunächst das Wasser mit dem Roggenmehl und dem Brühstück vermengen (die Temperatur könnte sonst zu hoch sein für den Sauerteig) dann den Sauerteig hinzufügen und weiter  zu einem klebrigen feuchten Teig vermischen.

Dieser Mischvorgang kann durchaus mit den Händen geschehen, da der Roggenteig nicht besonders intensiv geknetet werden muß sondern lediglich zu einer homogenen Masse verbunden werden soll.

 

Je nach Aktivität des Sauerteiges 5 – 15 Minuten in der Schüssel abgedeckt ruhen lassen.

 

Den Teig in 2 Portionen teilen ( ich habe 2 Brote davon gebacken) auf der gut bemehlten Arbeitsfläche sehr gefühlvoll mit wenig Druck rund formen und mit der glatten Seite nach oben in einen Gärkorb setzen.

Jetzt für 70 – 80 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Den Ofen rechtzeitig vorglühen

Backofen 250° O/U Hitze    E-Steinbackofen 270° Oberhitze 190° Unterhitze

Viel Spaß und Erfolg beim nachbacken. Freue mich auf eure Rückmeldungen in der Kommentarfunktion.

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Zuchinetti a la carbonara meine Version

 

Hier mal eine Ausführung des bekannten veganen Zucchini Spaghetti Rezeptes ausgeführt als Kombination aus dem Original und dem veganen. Manchmal habe ich halt dann schon Lust auf das originale Aroma von Räucherspeck und so.Zucchetti-Header-web

Anstatt der Spaghetti Nudeln kommen hier Zucchini Nudeln zum Einsatz ansonsten ist das Rezept wie im Original und laßt euch nicht irritieren, das eine kg Zucchini ist nicht zuviel.  Wenn man davon satt werden möchte, braucht es schon diese Menge auch wenn das nach dem schneiden erst einmal ganz schön viel aussieht.

 

für 2 Personen

1 kg Zucchini

40 g Räucherspeck

40 g Parmesankäse

4 Eigelb

4 Frühlingszwiebeln

2 El Olivenöl

etwas Zitronenschale (natürlich unbehandelte Zitrone)

Salz Pfeffer

wer mag nimmt Mandelmus wenn er Carbonara mit Sauce braucht. Dann 50 g Mandelmus mit 120g Wasser verrühren. Dient dann als Sahneersatz. Das Original Carbonara Rezept geht normalerweise (bei mir auch) ohne Sahne .

 

Aber jetzt zur Zubereitung:

Den Speck in kleine Würfel schneiden, die Frühlingszwiebel ebenso.

Die Eier trennen, heute brauchen wir nur das gelbe. das Eiweiß für später im Kühlschrank aufbewahren.

Den Parmesan reiben.

Und natürlich die Zucchini in Spaghetti nudeln. LurchwebAm schnellsten bekomme ich das mit dem Spiralschneider von Lurch hin. Der kommt bei mir auch dann zum Einsatz wenn ich z.B. rohe Kartoffeln für Rösti oder so haben möchte.

 

Jetzt das Öl in einer „ausreichend“ großen Pfanne erhitzen und die Speckwürfel darin auslassen. Frühlingszwiebeln oder alternativ normale Zwiebel kurz mit anschwitzen. Die Zucchininudeln dazugeben salzen, pfeffern und die Zitronenschale drüberreiben.

Jetzt aber unbedingt aufpassen. Die Zucchini nur kurz erwärmen nicht zu heiß und nicht zu lange garen sonst wird alles matsch und bei den Eigelb gibt es Rührei.

Dann die verquirlen Eigelb unterrühren und den Parmesan drüberstreuen.

Alles gut vermischen.

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Fertig und sehr lecker auch ohne mit Speck 😉

 

Wer halt meint etwas mehr Flüssigkeit zu brauchen kann dann die oben angesprochene Mandelsahne / -sauce unterheben. Ich finde man braucht es nicht weil die Zucchini ja von Hause aus saftig genug sind

 

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Malz Schnittbrötchen

Heute wollte ich auf die schnelle noch Brötchen für uns backen. Daher hatte ich diesmal leider keine Zeit für einen lange geführten Vorteig. Da ich aber noch etwas von meinem Lievito Madre im Kühlschrank vorrätig hatte, entschied ich mich für ein Brötchenrezept mit einem kurzen Vorteig und dem LM als Geschmackskomponente.

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Für diese Brötchen braucht ihr folgende Zutaten:

450 g Weizenmehl Type 1050

50 g Hartweizenmehl

200 ml Wasser

100 ml Milch

50 g Lievito Madre

20 g Hefe

20 g Gerstenmalzmehl (ich Aromagerstenmalzmehl Huber Mühle ) alternativ Gerstenmalzextrakt flüssig  von z. B. Alnatura

12 g Salz

 

Vorteig:

Hefe in der lauwarmen Milch auflösen mit 100g Mehl und dem LM in der Rührschüssel klümpchenfrei verrühren und 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Hauptteig:

Vorteig und die restlichen Zutaten in den Kessel geben 7 Minuten Minimum und 3 Minuten auf Stufe 1 kneten (diese Angaben sind für die CC).

Der Teig löst sich vollständig von der Kesselwand. Hier muß man wie immer die Wassermenge im Auge behalten. Ich halte mir vom Wasser immer ca 20 ml zurück, die ich dann zum Schluß nach und nach einarbeite Bedarfsweise auch etwas mehr oder weniger je nach der Quellfähigkeit des Mehles.

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Den Teig dann für 30 Minuten bei Raumtemperatur im Kessel reifen lassen.

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Nach der Reifezeit den Teig auf die Arbeitsfläche geben und Teiglinge zu ca 70 Gramm abstechen.

Die Teiglinge rund schleifen und 10 Minuten im Leinentuch entspannen lassen.

Danach nach Wunsch lang formen oder mit Stempeldrücker eindrücken und für weitere 30 Minuten im Leinentuch zugedeckt aufgehen lassen.

Achtung: Den Backofen rechtzeitig auf 240° vorheizen

Vor dem einschießen die länglichen Teiglinge beherzt längs einschneiden kurz feucht ansprühen und einschießen. Dabei auch kurz den Ofen schwaden.

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Bei 240° für ca 17 – 20 Minuten auf Sicht schön braun ausbacken.

Nach 5 Minuten den Schwaden ablassen (Ofentür kurz weit öffnen)

 

Manchmal sind die spontan gebackenen Dinge ja doch noch die Besten, das finde ich jedenfalls von diesen Brötchen. Uns haben sie wunderbar geschmeckt. Ein ausgeprägtes Malzaroma und ein wunderbar runder Geschmack durch den LM.

Viel Spaß beim nach backen und guten Appetit

 

 

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Johannisbeer – Griesskuchen

 Eine leichte sommerliche Verführung

Hier verbindet sich die angenehme Säure der roten Johannisbeeren mit der dezenten Süße der Griessfüllung auf das vortrefflichste. Der Hefe Mürbteig ist wunderbar einfach herzustellen.
Ein schöner Kuchen für die sommerliche Kaffeetafel

An Zutaten braucht ihr

für den Teig:

240 g Mehl Typ 550
20 g Puderzucker
1 Eigelb
100 g Butter
20 g frische Hefe
50 ml Milch
1 Prise Salz

für die Griessmasse

30 g Stärkemehl u. 1 Btl Vanillezucker oder alternativ statt dessen 1 Paket Alnatura Bio Vanille Puddingpulver

100 g Zucker
75 g Weichweizengrieß
1 Prise Salz
4 Bio Eier Gr M
1 Eiweiß vom Teig (weil ich nicht wollte, daß es umkommt)
150 g Schmand
200 g Saure Sahne
30 g Butter

An Früchten:

700 g geputzte Johannisbeeren

Zubereitung:

Als erstes den Hefe Mürbteig wie folgt bereiten:

Die Hefe kurz in der Milch auflösen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben zum Schluß die Hefemilch dazu und alles miteinander zunächst mit dem Kochlöffel dann per Hand verkneten.

Diesen dann entsprechend der Form mit einem ca 3 cm hohen Rand ausrollen. In die Form geben und mit einem feuchten Küchentuch bedeckt 30 Minuten rasten lassen.

Ich habe eine 26er Springform genommen, man kann aber auch eine 28er Tarteform nehmen. Je nach Gusto.

In der Zwischenzeit für die Füllung den Zucker mit dem Puddingpulver/Stärkemehl und den restlichen trockenen Zutaten vermischen.

Dann die weiche Butter, Eier und das Eiweiß mit dem Schneebesen unter die Masse mischen. Zum Schluß noch den Schmand und die Saure Sahne unterrühren.

Zum Fertigstellen die geputzten Johannisbeeren auf den leicht aufgegangenen Teig schütten und vorsichtig mit der Griessmasse übergießen, evtl. über einen Löffel laufen lassen damit sich kein Krater bildet 😉

Bei 170° Umluft für etwa 45 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen

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Viel Spaß beim Nachbacken

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Elsässer Sonntagsbrötchen

Nachdem hier verschiedene Brotbäcker in Ihren Blogs immer wieder von Schellis Mehlen geschwärmt haben musste auch ich mich mal da eindecken um mir ein Bild davon machen zu können. Hierbei kam dann auch das Elsässer Brötchenmehl zum Einsatz. Um es kurz vorwegzunehmen: ich finde das es ein wunderbar aromatisches Gebäck ergibt. Ohne weitere Malzzusätze duften und schmecken diese Stücke einfach wunderbar aromatisch. Zugegeben an mir ist jetzt noch nicht wirklich ein Brötchenbäcker verloren gegangen. Da hat es was die Formgebung angeht noch reichlich Luft nach oben. Was aber für uns das wichtigste ist: Sie schmecken um Längen besser als die gekauften.
Elsässer Sonntagsbrötchen (Rezept abgekupfert vom Brotdoc, ein großes Dankeschön an Björn)
Zutaten:
für die Biga:
100g Elsässer Brötchenmehl

68g Wasser

1g frische Hefe

Alles gut verkneten und 12 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Hauptteig:
Biga
75 g Lievito Madre
350 g Elsässer Brötchenmehl
257 g Wasser (kalt)
10 g Salz
5 g frische Hefe
10 g Butter
Alle Zutaten auf niedrigster Stufe 3 Minuten langsam kneten, dann 10 Minuten schnell bis sich der Teig weitestgehend von der Schüssel löst.
2 Stunden abgedeckt ( am besten in rechteckiger Form, ist beim aufarbeiten praktischer) bei Raumtemperatur zur Gare stellen, nach 1 Stunde einmal strech and fold. Der Teig sollte sich dann gut verdoppelt haben.
Auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen die Rückseite auch gut bemehlen und dann möglichst sanft in gleichmäßige Rechtecke à 90 Gramm zerteilen. Hier hatte ich mit der doch recht hohen TA von 170 durchaus noch meine Probleme. Daher ist bei der Formgebung auch durchaus noch Luft nach oben. Nicht groß aufarbeiten um den Teig möglichst wenig zu entgasen. Für 30 – 40 Minuten auf dem Einschießer oder dem Blech gehen lassen.
Einmal sehr beherzt tief schräg einschneiden und dann sofort in den auf 240° vorgeheizten Ofen schieben dabei gut Schwaden und für 20 Minuten ausbacken.
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Lamm Tajine mit Gemüse

Die neu erworbene original Marokkanische Tajine sollte endlich eingeweiht werden. Vor einigen Tagen hatte ich diese schon der Anweisung gemäß mit den obligaten Kartoffelstücken in der Schale eingebraten.

Beim Einkauf der Zutaten kamen dem tunesischen Verkäufer beinah Freudentränen als er erfuhr, dass ich das Gericht im Originaltopf kochen wollte.

Da ich ein Induktionskochfeld im Einsatz habe, könnte ich das Tongefäß dort leider nur mit einer Adapterplatte einsetzen. Mein Vertrauen zu diesen Teilen hält sich aber durchaus in Grenzen. Auf allen anderen Kochplatten könnte man sie direkt aufstellen.

Also ab ins freie, anbraten auf dem Gaskartuschenkocher, was sehr gut funktioniert hat. Dann total authentisch zu Ende garen auf dem dazugehörenden Holzkohlestövchen.

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Zutaten für 2 Portionen

  • 500 gr Fleisch von der Lammkeule am Knochen (mein Händler war so freundlich das Teil direkt in kleinere Stücke zu sägen). Irgendwie bin ich der Meinung am Knochen gegartes Fleisch ist schmackhafter. Man kann auch gut Lammfleisch aus der Schulter dazu verwenden.
  •  je 1 kleine rote und gelbe Paprika in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 1 kleiner Zucchino gewürfelt
  • 1 kleine Möhre geputzt in Scheibchen geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen in Scheibchen geschnitten
  • 4 Kartoffeln geschält längs geviertelt
  • 3 Romatomaten enthäutet und geviertelt
  • 2 Zwiebeln
  • 100 gr gegarte Kichererbsen (Dose oder selbst vorgekocht, ziehe letztere vor)
  • 1 El Ras el Hanout Gewürzmischung (ohne Salz)
  • Pfeffer, Salz

Die Fleischstücke mit dem Ras el Hanout einreiben und ca 1 Stunde durchziehen lassen. Danach in Olivenöl rundherum leicht anbraten und aus der Tajine herausnehmen zur Seite stellen.

Die Zwiebel und den Knoblauch in dem Bratfett kurz anschwitzen mit wenig Wasser ablöschen.

Die Fleischstücke wieder dazugeben mit Salz und Pfeffer würzen und alle anderen Zutaten bis auf die Kichererbsen hinzufügen.

Alles in der Tajine oder alternativ wenn nicht vorhanden in einem entsprechenden Schmortopf ca 1 – 1 ½ Stunden, je nach Fleischqualität, bei mittlerer Hitze garen. Kurz vor Ende der Garzeit die Kichererbsen zum warm werden hinzufügen.

In der Tajine kann man das Gericht auch sehr gut auf den Tisch bringen dann evtentuell noch frisch gehackte Petersilie als Deko drüberstreuen.

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Uns hat es hervorragend Geschmeckt gibt es bestimmt noch öfter

Viel Spaß beim nachkochen

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Buchweizenpfannkuchen Freiluftkochvergnügen mit Geschmack

Heute gab es auf Grund der höheren Temperaturen etwas aus der Freiluftküche, aber diesmal nicht vom Grill sondern vom Petromax Raketenofen. Mit dem Teil kann man nicht zum Mond fliegen , wie der Name vermuten lässt, sondern er ist raketenschnell auf Kochtemperatur.

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Was bei einem hüngerchen zwischendurch auch sehr praktische sein kann.

Da sich im Kühlschrank glücklicherweise noch ein schönes Stück Bauchspeck aus unserem letzten Österreichbesuch fand ließ sich der vegetarische Teil der Sache GsD umgehen.

 Zutaten für 4 Buchweizenpfannkuchen mit Speck

  • 150 g Weizenmehl Type 550
  • 150 g Buchweizenmehl
  • Schweinespeck geräuchert Menge nach Geschmack
  • 3 Eier von glücklichen Hühnern
  • 1 Prise Salz(großzügig)
  • 150 ml Buttermilch
  • 150 ml Wasser
  • 1 Tl Natron (Notiz an mich: nächstes mal ohne versuchen, weil die Teile hammermäßig aufgegangen sind)

Für diejenigen die immer noch meinen, Pfannkuchen müßte man aus der Schüttelflasche kaufen, hier noch mal kurz die kinderleichte Zubereitung des Teiges:

Mehl mit Prise Salz und Natron in eine Schüssel geben.

In die Mitte eine Mulde machen, hierein die Eier schlagen.

Jetzt die Eier langsam von der Mitte beginnend mit dem Mehl verkleppern. Ganz wichtig: Erst wenn die Eier gebunden haben dann langsam die Buttermilch mit dem Schneebesen unterrühren. Zum Schluß das Wasser nach Bedarf dazugeben.

Der Teig sollte jetzt ½ bis 1 Stunde aufquellen dürfen. Dann kann man die Konsistenz nochmals testen und evtl. noch Wasser dazugeben.

Buchweizenpfannkuchen (1)

Die Pfanne auf mittlerer Hitze anheizen, einige Speckstreifen anbraten und mit der Teigmasse bedecken. Stocken lassen wenden und nochmals Farbe nehmen lassen.

Aus die Maus. Also wirklich was für warme Tage weil wenig arbeit und super lecker. Was bei uns zu Speckpfannkuchen unbedingt dazugehört ist : Zuckerrübensirup. Im Ruhrgebiet auch als Rübenkraut bekannt.

Buchweizenpfannkuchen (2)

Wir hatten einen kleinen Salat dazu mit Zucchini und Gurken aus dem Garten und einige Bio Tomaten (nicht aus Spaniens Umweltkatastrophen Plastikhäusern oder Marokko) weil dann kann man Bio auch sein lassen.

Viel Spaß beim nachkochen

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Kokosmilchreis mit Erdbeeren

Ein richtig schönes Gericht für die heißen Tage verbunden mit schönen Kindheitserinnerungen ist für mich u. a. Milchreis mit Früchten. Hier habe ich den Milchreis mal mit einer Mischung aus Kokosmilch und Vollmilch gekocht.

Dazu gab es passend zur Jahreszeit Erdbeeren, im Garten hatte ich auch noch ein paar wenige Walderdbeeren gefunden. Diese liebe ich besonders wegen des zarten Duftes.

Für den Milchreis benötigt man für 3 Personen zum sattwerden:

  • 180 g Milchreis
  • 400 ml Kokosmilch
  • 350 ml Milch
  • 1 El Zucker (oder mehr nach Geschmack)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • abgeriebene Schale einer Bio Zitrone

Die Kokosmilch mit der Milch gut vermischen. Die Vanilleschote aufschlitzen das Mark herausschaben und beides zur Milch geben.

Milchmischung aufkochen und den Reis einstreuen, kurz aufwallen lassen. Jetzt auch schon die restlichen Zutaten zufügen und alles unter gelegentlichem umrühren 25 Minuten ausquellen lassen. Wenn es dann doch noch zu dick wird, muss man evtl. noch etwas heiße Milch angießen. Der Reis quillt ja gerne noch nach, so dass man nie genau sagen kann wieviel Flüssigkeit er aufnimmt.

Dann kann man den Reis mit Fruchtragout nach Gusto oder auch Apfelmus servieren. Wenn mit Apfelmus, dann muss für mich aber noch ein Stich Butter und auf jeden Fall reichlich Zimt und etwas Zucker an den Milchreis.

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Johannisbeermarmelade sehr fein

Die Marmeladensaison gestaltet sich dieses Jahr bei mir durchaus schwierig. Der Rhabarber fing zunächst vielversprechend gut an, ist aber dann der großen Hitze und der damit einhergegangenen Trockenheit zum Opfer gefallen.

Die Erdbeersaison ergab dieses Jahr hier leider für meinen Geschmack nicht hinreichend aromatische Früchte. Daher fiel dann auch die bevorzugte Kombination mit Erdbeere Rhabarber Marmelade dieses Jahr aus. Nun geht es aber endlich mit der schwarzen Johannisbeermarmelade los.

  • Zutaten:
  • 1500 gr Früchte geputzt gewogen
  • 500 gr Bio Gelierzucker 2:1
  • 250 g Rohrzucker
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Vanilleschoten
  • Creme de Cassis Menge nach belieben (ein guter Schuss darf schon sein)

Zunächst die Früchte in einem Topf mit den restlichen Zutaten vermengen, Vanilleschote auskratzen und das Mark und die Schote dazugeben.

Über Nacht kühl stellen und durchziehen lassen.

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Am nächsten Tag alles bis zum ersten Aufwallen aufkochen.

Da wir die Kerne nicht so gerne mögen wird die Masse jetzt zunächst durch die Flotte Lotte passiert.

Anschließend für ca 4 Minuten auf großer Flamme kochen.

Die obligatorische Gelierprobe machen und bei positivem Verlauf in die sterilen Gläschen abfüllen. Für 5 Minuten auf den Kopf stellen dann umdrehen und in Ruhe auskühlen lassen.

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Hat auch nur 4 Gläser ergeben, dass wird auch bei 2 Personen knapp bis zur nächsten Ernte. Aber immer noch besser als nix und die roten Johannisbeeren sehen recht vielversprechend aus, da geht noch was.

Wir frühstücken gerne süßes Quarkbrot mit Marmelade und da dürfen dann ruhig mal bis zu 4 Sorten Marmelade auf den Tisch gebracht werden damit’s nicht langweilig wird, also muß da noch was kommen.

Aber bei der Erdbeermarmelade werde ich dann wohl zwangsläufig auf die Bio Produkte im Handel zurückgreifen müssen.

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Schokofleckkuchen mit Birnen

So liebe Follower hier nun das versprochene Rezept zum einmonatigen Blogbestehen.

Dieses Rezept ist spontan entstanden, weil Rührkuchen mit Schoko geht bei uns immer, durch das Obst in diesem Fall Birnen hat der Kuchen auch eine schöne frische. Wer mag kann die Birnen jederzeit auch durch Sauerkirschen ersetzen passt genau so gut. Die Thematik Alkohol muss jeder für sich entscheiden. Da bei uns keine Kinder mitessen stellt das kein Problem dar, auch bin ich der Meinung der Alkohol verdampft beim backen und das tolle vanillige Aroma des Inländerrums mögen wir sowieso immer gerne.

  • Zutaten:
  • 150 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 2 Tl Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl Type 405
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 250 g Joghurt bloß nicht den fettarmen aber Bio muß sein
  • Bei Bedarf: 2 El Buttermilch
  • 2 El Kakaopulver (nicht an der Qualität sparen, lohnt sich)
  • Nach Wunsch: 2 El Rum bevorzugt Inländer Rum
  • 3 Birnen geschält, entkernt und geviertelt

Die Butter mit dem Zucker der Prise Salz und dem Vanillezucker schaumig rühren dann nach und nach die Eier unterrühren.Mehl mit dem Backpulver mischen und unterheben. Nun den Joghurt einrühren, sollte der Teig noch zu fest sein jetzt schon etwas Buttermilch dazugeben.

Wie heißt es immer: Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen!

2/3 der Teigmasse in eine gefettete 26 cm Springform füllen mit den Birnen belegen.

Die restliche Teigmasse mit dem Kakaopulver vermischen, hier kann man wenn man möchte (ich möchte immer) die 2 El

 Rum mit einarbeiten, wenn nicht evtl. noch etwas Buttermilch dazugeben. Die Kakaomasse als Kleckse auf dem Kuchen verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 160° Umluft ca 50 – 55 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen um zu sehen ob der Kuchen auch schon gut durchgebacken ist.

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Mit diesem Kuchen zum Kaffee kann am Freitag das Wochenende eingeläutet werden.

Viel Spaß beim nachbacken

 

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